Lehrausgang Sakralbau des Mittelalters

Am Dienstag den 28. September führte die katholische Religionsgruppe der 6A einen Lehrausgang zum Thema des Kirchenbaus durch. Vorbereitet mit einer quasi zeitgenössischen Quelle, nämlich der Wienbeschreibung aus der Schedelschen Weltchronik von 1493, hub der Rundgang vor dem Portal der Minoritenkirche an. Hauptaugenmerk dabei war das Baum- oder Astkreuz im Tympanon und die damit verbundene concatenatio motivii hinsichtlich des Paradiesesbaumes. (Christus der neue Adam) Im Innenraum es hochgotischen Gotteshauses konnte das Baumerkmal der gotischen Hallenkirche französischer Prägung studiert werden, ehe wir uns auf der Bewegungslinie Strauchgasse-Tiefer Graben, der ehemaligen mittelalterlichen Befestigung folgend den Gestaden näherten um daselbst, die Kirche Maria am Gestade, Standort Passauerplatz, (Verweis auf die ehemalige Zugehörigkeit des Wiener Territoriums zum Jurisdiktionsbereich des Bischofs von Passau) genauer unter die Lupe zu nehmen. Neben dem spektakulären Turmhelm, erkundeten wir den Bauplan des Gotteshauses, welcher das geneigte Haupt des Erlösers am Kreuze durch einen Knick in der Längsachse der Kirche architektonisch apostrophiert. Nach einer Momentaufnahme unserer Gruppe an den Stiegen der Kirche, ging es weiter zur ältesten Kirche der historischen Stadtanlage, nach St. Ruprecht. Am Weg konnten wir das Renaissanceportal von St. Salvator (Altes Rathaus) bewundern,  bevor wir das romanische Kleinod umschritten, welches bedauerlicherweise geschlossen war und darob die Betrachtung sowohl des ältesten Glasfensters Wiens, als auch des Fensterzyklus von Lydia Roppold, unmöglich machte. Schließen konnten wir unseren Rundgang beim Westwerk des Domes, anhand dessen der wissbegierigen Gruppe das ineinandergreifen der romanischen und gotischen Stilelemente demonstriert werden konnte. Mit dem Genuss eines Baumkuchens endete der gewinnbringende Ausflug ins Zentrum unserer Stadt.

Päpstlicher Segen für unsere Schule

In dieser außergewöhnlichen Zeit erreicht uns rechtzeitig vor dem Osterfest, der Segen des Heiligen Vaters. In besonderer Weise gilt das Gebetsgedenken des Papstes den Maturantinnen und Maturanten, die in diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen ihren Schulabschluss anstreben. Ein großes Anliegen war es aber auch, der ganzen Gemeinschaft unserer Schule den Segen des Nachfolgers des Hl. Petrus zu erbitten. Dem päpstlichen Segen erlaubt sich in aller Bescheidenheit mit persönlichen besten Wünschen zum diesjährigen Osterfest das katholische Religionsteam anzuschließen!

Projekt Soziale Arbeitswelt

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder das  Projekt “Soziale Arbeitswelt” in der Woche nach den Semesterferien statt. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen hatten die Gelegenheit in unterschiedlichsten Einrichtungen Erfahrungen zu machen. Die Bandbreite reichte von Seniorenheimen über Kindergärten, von Obdachlosenbetreuungseinrichtungen bis zu integrativen Schulen u.v.m.. Eine Woche tauchten unsere Siebtklassler in eine Welt ein, die ihnen im Regelfall fremd war. Wie die Feedbackrunden eindrücklich zeigten, waren die Erlebnisse höchst unterschiedlich und insgesamt sehr wertvoll. Im Zuge der Präsentation am Mittwoch, dem 4. 3. im Festsaal, konnten die Schülerinen und Schüler unserer 6. Klassen einen Vorgeschmack künftiger Erlebnisse bekommen und sich von dem Mehrwert dieses Projektes überzeugen. Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Projekt wird in Form einer Urkunde bestätigt, welche im Zuge der Maturafeier übergeben werden wird und in den Lebensläufen Aufnahme finden kann. Die Projektwoche stellt einen der vielen Mosaiksteine dar, der nicht in jeder AHS zu erwerben ist und den wir im Kollegium als wichtig für die Bewältigung künftiger Herausforderungen erachten.

Aschermittwoch

Mit dem Aschermittwoch beginnt für knapp 1,5 Milliarden katholischer Christen weltweit die österliche Bußzeit, die auch Fastenzeit genannt wird. Die 40 Tage der Vorbereitung auf Ostern erinnern an das Fasten Jesu in der Wüste vor seinem öffentlichen Wirken und erinnern gleichzeitig u. a. an die 40 Jahre des Exodus, oder an die 40 Tage die Moses am Gottesberg verbrachte, um die 10 Gebote entgegenzunehmen. Mit allen Christen im Geist des Herrn verbunden, begannen auch die Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionsunterrichtes die Quadragesima mit der Feier der Auflegung des Aschenkreuzes. Dieses Zeichen erinnert uns an die Vergänglichkeit des Menschen und der Welt. Don Matteo unser Schulseelsorger wählte die Stelle Mt 6, 1-6.16-18 aus, um uns drei Aspekte dieser geschlossenen liturgischen Zeit näherzubringen: Almosen geben, beten und fasten, sollen als Dienst am Nächsten und an Gott verstanden werden und nicht öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Wandlung des Herzens und die Pflege der Beziehungen zu Gott und unseren Mitmenschen, konnten wir als Gedanken für diese Tage mitnehmen.

Grabpflege zu Allerseelen

Schon zur lieben Tradition geworden, ist die Grabpflege eines Grabes, um das sich niemand mehr kümmert. Um die Verstorbenen nicht dem Vergessen anheim fallen zu lassen, war die katholische Religionsgruppe der 8B am Altottakringer Friedhof und bereitete das Grab für den vor uns liegenden Allerseelentag vor. Während einige von uns dem praktischen Handwerk nachgingen, wurde ein kurzer Wortgottesdienst vorbereitet, mit dem wir der Verstorbenen gedachten. Unser Dank gilt der Friedhofsverwaltung, die uns Material und Blumen kostenfrei zur Verfügung stellte.

Vorösterlicher Gottesdienst

Am 12. April fanden die Vorbereitungen auf das hohe Osterfest mit der Feier der Eucharistie ihren Abschluss. So spannte sich der Bogen von der Auflegung des Aschenkreuzes zu Beginn der 40tägigen Fastenzeit am Aschermittwoch, über die Schulbeichte in der vergangen Woche hin zum heutigen Schulgottesdienst. Das katholische Religionsteam wünscht eine besinnliche Karwoche und ein gesegnetes Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus!

Aschenkreuzgottesdienst

Den Beginn der Fastenzeit begehen katholische Christen am Aschermittwoch. Dieser Tag, der neben dem Karfreitag (Kreuzestod Jesu) ein strenger Fast- und Abstinenztag ist, eröffnet die vierzigtägige Vorbereitungszeit vor Ostern. Fleischspeisen sind untersagt und nur eine einmalige Sättigung ist vorgeschrieben. Die liturgische Farbe violett bringt den Charakter der Zeit der Umkehr und der Besinnung zum Ausdruck. Der Christenmensch ist in dieser Zeit aufgerufen, seine Beziehung zu Gott, zu den Mitmenschen und zu sich selbst zu reflektieren und sich einen Vorsatz zur Verbesserung dieser Verhältnisse vorzunehmen. Die Religionsgruppen der Jahrgänge, die am Mittwoch Religionsunterricht haben, empfingen im Rahmen eines Wortgottesdienstes, den unser Pater Matteo hielt, das Aschenkreuz in der Pfarrkirche Altottakring. Wir wünschen allen eine gesegnete Fastenzeit und reiche geistliche Früchte in der diesjährigen Busszeit, im Blick auf ein fröhliches Hochfest der Auferstehung!

Krippenbesuch in Altottakring

In der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien machten sich Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen auf den Weg zum neugeborenen Jesuskind! Während die auf den Christbaumsammelstellen aufgetürmten Weihnachtsbäume Zeugnis für die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft geben, bedachten wir gemeinsam im Sinne einer geistigen Nachhaltigkeit die Botschaft des Weihnachtsfestes. Mit einer Krippenandacht, dem Hören des Wortes Gottes (Mt 2, 1-12) und dem Singen weihnachtlicher Lieder konnte so der Festkreis harmonisch ausklingen!

Das Weihnachtsevangelium nach Lukas

Mit dem Weihnachtsevangelium nach Lukas in einer Bibelausgabe von 1610 beschäftigte sich die katholische Religionsgruppe der 3 A. Die Klasse hatte großes Interesse am Lesen des Textes der Lutherübersetzung, welcher natürlich noch die Schwierigkeit der Schreibung von “langem” und “kurzem” “S” und die antiquierte Ausdrucksweise, als Herausforderungen aufweist.

Adventsingen

Am Montag, den 17. Dezember sangen unserer 7. Klassen traditionell zu Gunsten des Adventprojektes. Dieses Jahr unterstützen wir den “Roten Anker”, eine Einrichtung der Caritas Socialis