WELTFRAUENTAG 2018

UNSERE AUSSTELLUNG zum WELTFRAUENTAG

Jährlich wird am 8.3. in vielen Ländern der Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden begangen.

Der Internationale Frauentag soll uns daran erinnern, dass

– die Rechte, die Frauen in Österreich heute als selbstverständlich erachten, von vielen weiblichen Persönlichkeiten mit Mut und Vehemenz erkämpft werden mussten,

– dass, weltweit betrachtet, immer noch Frauen – nicht selten unter Einsatz ihres Lebensfür die Gleichberechtigung von Frauen und Männern eintreten und

– dass bei uns zwar vieles in Richtung Gleichberechtigung bereits verwirklicht wurde, es aber auch noch viel zu tun gibt.

In Österreich wurde die Vorkriegsforderung nach dem aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen im Jahr 1918 erfüllt und es dauerte 80 Jahre (!) bis 1998 die Gleichstellung der Geschlechter in der österreichischen Verfassung verankert – d.h. rechtlich fixiert – wurde.

Für die Umsetzung in die Lebensrealität, d.h. speziell für die soziale und ökonomische Gleichstellung der Geschlechter in Österreich, engagiert sich derzeit das vom 12.2.2018 bis 4.4.2018 laufende Frauenvolksbegehren 2.0, das in magistratischen Bezirks- bzw. Gemeindeämtern unterschrieben und erstmals auch digital mittels Handysignatur oder Bürger_innenkarte unterstützt werden kann.

Wie jedes Jahr hat auch die Gendergruppe gemäß des Unterrichtsprinzips „Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern“ mit einer kleinen Ausstellung einige Aspekte aufgegriffen, die Schüler_innen zum Nachdenken anregen sollen: Die Palette reicht von Historischem und Quizfragen zum Weltfrauentag über Meilensteine in Österreichs Frauenpolitik, das Thema Gewalt an Frauen und Nicola Werdeniggs Weg im Umgang mit sexueller Belästigung, wichtige Stationen der Frauenpolitik in Wien bis hin zu Auszügen aus der „kleinen Geschichte des Feminismus“, einer neu für die Bibliothek angekauften Grafiknovel, und dem Thema Geschlechterstereotypen und Gendermarketing.

Hier ein paar Blitzlichter aus unserer Ausstellung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ethik jetzt auch in der Unterstufe

Ab dem Schuljahr 2017/2018 wird bei uns das Fach Ethik auch in den 1.-4. Klassen geführt. Alle SchülerInnen, die keinen Religionsunterricht besuchen, nehmen am Ethikunterricht teil.

Ethik

Ethikunterricht – auch in der Unterstufe!

 

Der Begriff „Ethik“ kommt vom griechischen Wort „ethos“ und  bedeutet „Sitte“ oder auch „Gewohnheit“. Ethik ist ein Teilgebiet der Philosophie, das menschliches Handeln reflektiert und über Moral nachdenkt. Wesentliche Fragestellungen der Ethik sind:

Was soll ich tun? Wie kann gutes/richtiges Handeln beurteilt werden?  An welche Bedingungen ist unser Handeln geknüpft?  Welche Werte stecken hinter unseren Handlungen?  Welche Werte prägen unsere Gesellschaft und welche Werte verändern sich in unserer Gesellschaft?

Dem Selbstverständnis unserer Schule als Bildungseinrichtung entsprechend, haben alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich mit Gedanken über Herkunft, Gegenwart und Zukunft der eigenen Existenz und der des Menschen im Allgemeinen auseinanderzusetzen.

(Aktuelle) Ethische Fragestellungen und Befindlichkeiten unserer Gesellschaft werden diskutiert und dargestellt. Die Reflexion der eigenen Lebensführung, das Kennenlernen anderer Lebenswelten sowie anderer Kulturen und Religionen sind ebenfalls Teil des Ethikunterrichtes und sollen zu einem erweiterten Verständnis von Diversität beitragen sowie interkulturelle Kompetenz fördern.

Ethik wird an unserer Schule von der 1. Klasse bis zur Abschlussklasse in der Oberstufe unterrichtet und es ist möglich zur mündlichen Reifeprüfung in diesem Fach anzutreten.

In der Unterstufe werden die Themenfelder Selbsteinschätzung und Identitätsfindung, Freundschaft und Familie, Körperlichkeit und Sexualität, Feste und Symbole, Menschenbilder und Lebensentwürfe, Glück, Friede und Lebensfreude, Natur und Mensch (mit unterschiedlicher inhaltlicher Schwerpunktsetzung) thematisiert. Ebenso wird dabei auf aktuelle Ereignisse und Entwicklungen unserer Zeit eingegangen. Ein wesentliches Lehrziel des Ethikunterrichts ist es, die Reflexionsfähigkeit und die Diskursfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken und zu einem kritischen Bewusstsein beizutragen.

In der Oberstufe folgt der Unterricht dem auf der Homepage der ARGE Ethik abrufbaren Lehrplanentwurf. Neben Grundlagen unterschiedlicher Religionen nehmen vor allem Medienethik, Umwelt- und Tierethik, Gender, Medizinethik, Wirtschaftsethik sowie Technikethik einen wesentlichen Platz im Unterricht ein.

Link zum detaillierten Lehrplan der Oberstufe:

https://arge-ethik.tsn.at/sites/arge-ethik.tsn.at/files/upload/Lehrplan%20f%C3%BCr%20den%20Schulversuch%20Ethik%201.3.2017.pdf.