Als für die 6A, 6B & 6C die Vergangenheit am 01.10.2020 beginnt

Die Jugendlichen der 6. Klassen hatten die Möglichkeit in die Welt der Römer einzutauchen und die Römerstadt Carnuntum zu erleben. Die 1.700 Jahre antike Geschichte wurde in den Römischen Stadtvierteln am Originalstandort rekonstruiert und bei einer Führung den SchülerInnen lebhaft erzählt. Die komplett wiederaufgebauten Häuser mit römischer Fußbodenheizung, Handelswaren, funktionstüchtigen Küchen, prächtigen Wandmalereien und detailreichen Erzählungen über das römische Leben bot den Jugendlichen die Geschichts- und Lateinkenntnisse anzuwenden. Dieser Tag ermöglichte einen Einblick in die Tätigkeitsfelder der Archäologie mit den naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Methoden. Zum Abschluss gab es ein besonders wärmendes Erlebnis mit der nachgestellten römischen Therme und einem Spaziergang zum Amphitheater der Militärstadt.

 

(Mit: Mag. Köllbichler, Mag. Lenz-Höfinger, MMag. Wieser)

Päpstlicher Segen für unsere Schule

In dieser außergewöhnlichen Zeit erreicht uns rechtzeitig vor dem Osterfest, der Segen des Heiligen Vaters. In besonderer Weise gilt das Gebetsgedenken des Papstes den Maturantinnen und Maturanten, die in diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen ihren Schulabschluss anstreben. Ein großes Anliegen war es aber auch, der ganzen Gemeinschaft unserer Schule den Segen des Nachfolgers des Hl. Petrus zu erbitten. Dem päpstlichen Segen erlaubt sich in aller Bescheidenheit mit persönlichen besten Wünschen zum diesjährigen Osterfest das katholische Religionsteam anzuschließen!

Projekt Soziale Arbeitswelt

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder das  Projekt „Soziale Arbeitswelt“ in der Woche nach den Semesterferien statt. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen hatten die Gelegenheit in unterschiedlichsten Einrichtungen Erfahrungen zu machen. Die Bandbreite reichte von Seniorenheimen über Kindergärten, von Obdachlosenbetreuungseinrichtungen bis zu integrativen Schulen u.v.m.. Eine Woche tauchten unsere Siebtklassler in eine Welt ein, die ihnen im Regelfall fremd war. Wie die Feedbackrunden eindrücklich zeigten, waren die Erlebnisse höchst unterschiedlich und insgesamt sehr wertvoll. Im Zuge der Präsentation am Mittwoch, dem 4. 3. im Festsaal, konnten die Schülerinen und Schüler unserer 6. Klassen einen Vorgeschmack künftiger Erlebnisse bekommen und sich von dem Mehrwert dieses Projektes überzeugen. Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Projekt wird in Form einer Urkunde bestätigt, welche im Zuge der Maturafeier übergeben werden wird und in den Lebensläufen Aufnahme finden kann. Die Projektwoche stellt einen der vielen Mosaiksteine dar, der nicht in jeder AHS zu erwerben ist und den wir im Kollegium als wichtig für die Bewältigung künftiger Herausforderungen erachten.

Aschermittwoch

Mit dem Aschermittwoch beginnt für knapp 1,5 Milliarden katholischer Christen weltweit die österliche Bußzeit, die auch Fastenzeit genannt wird. Die 40 Tage der Vorbereitung auf Ostern erinnern an das Fasten Jesu in der Wüste vor seinem öffentlichen Wirken und erinnern gleichzeitig u. a. an die 40 Jahre des Exodus, oder an die 40 Tage die Moses am Gottesberg verbrachte, um die 10 Gebote entgegenzunehmen. Mit allen Christen im Geist des Herrn verbunden, begannen auch die Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionsunterrichtes die Quadragesima mit der Feier der Auflegung des Aschenkreuzes. Dieses Zeichen erinnert uns an die Vergänglichkeit des Menschen und der Welt. Don Matteo unser Schulseelsorger wählte die Stelle Mt 6, 1-6.16-18 aus, um uns drei Aspekte dieser geschlossenen liturgischen Zeit näherzubringen: Almosen geben, beten und fasten, sollen als Dienst am Nächsten und an Gott verstanden werden und nicht öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Wandlung des Herzens und die Pflege der Beziehungen zu Gott und unseren Mitmenschen, konnten wir als Gedanken für diese Tage mitnehmen.

Schach-Schülerliga 2018/19: Glänzende Leistungen in Silber und Bronze

Allgemeiner Bewerb: Silber für die Oberstufe

Am Donnerstag vor den Osterferien waren die Schachspieler und Schachspielerinnen bei den Finalspielen der Wiener Schülerliga in vollem Einsatz. Das „Haus des Schachsports“ neben dem Praterstadion war gefüllt mit über hundert gut gelaunten und schachbegeisterten Jugendlichen. Die Finalteilnehmer hatten sich über eine Vorrunde und eine Hoffnungsrunde qualifiziert, und es waren viele Teams dabei, die sich zurecht Hoffnung auf den Wiener Meistertitel machten. Und tatsächlich  wurden die Stockerlplätze erst in den letzten Partien entschieden … Spannung bis zum Schluss … und einige Medaillen und Pokale landeten auch wieder bei den Maroltingern!

Das kampfstarke Oberstufenteam (Tim & Sophie Stichlberger, Niels Weber, Felix Kainz) schrammte hauchdünn am Meistertitel vorbei, ein halbes Pünktchen fehlte am Schluss, die Silbermedaille glänzte (fast) wie Gold. Sophie feierte mit dieser Silbernen ihren Abschied von acht Jahren verlässlicher Schülerliga-Performance, super Leistung auch von Felix Kainz mit 100% auf Brett 4. Unser solides Unterstufenteam (Julian Sölkner, Michael Gurzau, Leopold Kainz, Jakob Raffelsberger, Philipp Zimmermann) hatte eine sehr schwere Auslosung und erreichte den 5. Platz. Vor der letzten Runde lagen sie sogar in Führung, dann aber fehlte das Quäntchen Glück und sie wurden noch von vier Teams knapp überholt. Trotz der Enttäuschung wurden am Heimweg schon wieder Pläne fürs weitere Training und fürs nächste Schachjahr geschmiedet.

 

Mädchenbewerb: Bronze für die Oberstufe

Einen Tag nach dem Finale im allgemeinen Bewerb (in dem sowohl Mädchen als auch Burschen spielen dürfen) war im Schachhaus „Frauenpower“ angesagt.  Zwölf Unterstufenteams und sieben Oberstufenteams hatten sich eingefunden, die Stimmung war überaus sportlich und freundschaftlich. Für viele Mädchen war es das erste große Turnier, und die Zuschauer konnten entsprechend ungewöhnliche Stellungen und Spielideen bestaunen. Auf den Spitzenbrettern war allerdings hochklassiges „Profi-Schach“ zu sehen, und die Stockerlplätze machten sich einige wenige Teams untereinander aus.

Zu diesen Sieganwärtern gehörte auch unser Oberstufenteam: Sophie Stichlberger, Ines Morawek, Zara Agtas, Simone Mitterauer (rückte als stärkste Unterstufenspielerin ins chancenreiche Oberstufenteam auf). Erklärtes Ziel von Sophie und Ines war ein Stockerlplatz bei ihrem allerletzten Mädchenschülerliga-Auftritt – Mission erfüllt! Zufrieden waren auch unsere Unterstufenmädchen (Lilly Miller, Emilie Pliem, Alma Schmid, Sophie Zettel, Meryem Güler, Asel Atak), die erste Turniererfahrungen sammelten und den durchaus erfreulichen 6. Platz erspielten. Tolle Performance von Lilly mit 5 von 6 Punkten auf Brett 1.

eTwinning-Projekt: Esprit Eurêka

Esprit Eurêka – auf den Spuren der Erfinder und Erfinderinnen

Ein französisch-deutsches eTwinning-Projekt

Die Französischgruppe im vertiefenden Wahlpflichtfach in Wien und eine Gruppe von gleichaltrigen Schüler/innen aus La Réunion, die Deutsch lernen, setzen sich gemeinsam in der Fremdsprache und der Muttersprache mit allerlei Erfindungen und typischen Spezialitäten des eigenen und des Partnerlands auseinander. Mit spielerischen Aktivitäten lernen sie sich zunächst gegenseitig kennen und stellen einander verschiedene Aufgaben. Anschließend werden Themen wie moderne Erfindungen, Erfindungen und Spezialitäten des eigenen Landes präsentiert und dabei in gemischten Zweiergruppen gearbeitet. Diese Themen werden mit unterschiedlichen Tools aufbereitet. Es gibt Videos, Wortwolken, Googledocs, Padlets, usw.

Wortwolke der französischen Schüler/innen

Erfindungen der Wiener Schüler/innen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Weihnachtszeit machte unsere Gruppe einen Ausflug in die Wiener Innenstadt, wo wir einerseits mit Fotos und einem Video die weihnachtliche Stimmung auf den Christkindlmärkten einfingen. Andererseits hatten sich die Schüler/innen entweder einzeln, in Zweier- oder Dreiergruppen auf Erfindungen und Spezialitäten vorbereitet, die sie dann an Ort und Stelle präsentierten. So wurde zum Beispiel von Philipp der Erfinder der Schiffsschraube Ressel im Resselpark vorgestellt, von Anna, Julika und Sarah die Sachertorte vor dem Hotel Sacher, von Melike, Petra und Selma die Mannersprezialitäten und von Ben der Christkindlmarkt am Rathausplatz.

Wir schrieben uns dann noch gegenseitig Weihnachtskarten, die leider erst im Jänner ankamen. Trotzdem war die Freude groß.

Während sich die Schulen noch mit diversen Erfindungen im eigenen Land auseinandersetzten (z.B. das Wiener Schnitzel) kam es in Frankreich mit den Gilets Jaunes zu beträchtlichen Unruhen. Wir wussten natürlich von dieser Bewegung, hatten aber keine Ahnung, dass dies auch auf La Réunion zu großen Konsequenzen und Einschnitten führte. So gab es Blockaden, die Supermärkte wurden nicht beliefert und die Schulen waren für viele Schüler/innen und Lehrer/innen nicht erreichbar und für mehrere Wochen gab es keinen Unterricht. Die französische Lehrerin Isabel Baumann machte ein eigenes Padlet zu diesem Thema und ließ ihre Schüler/innen erklären, was sich da abspielte. So konnten wir die Ereignisse hautnah mitverfolgen.

Eine der nächsten Aktivitäten war, in Form von einem Rätsel Erfindungen vorzustellen. Julika, Anna und Sarah haben in einem Video auf Deutsch eine Erfindung (das Kreuzfahrtschiff) umschrieben, die von den Partner/innen erraten werden musste. Das hat den Partnerschüler/innen so gut gefallen, dass sie uns ähnliche Videos auf Französisch schickten, wo wir raten mussten. Wir bekamen auch Videos, in denen Schüler/innen Obstsorten und Pflanzen beschrieben, die bei uns nicht bekannt waren. Auch hier gab es Fragen, die wir beantworteten.

Gegen Ende des Projekts wurden die Schüler/innen zuletzt selbst zum Erfinder/zur Erfinderin und präsentieren sie in fantasievollen Werbevideos. Anna und Sarah erfanden das „Poudre magique“, das aus Zeichnungen Wirklichkeit machen kann. Philipp und Ben einen Stift, den „Easybeam“, der es erlaubt, sich in einem bestimmten Umkreis zu teleportieren und Melika, Petra und Selma erfanden eine „Pommade“, die es für verschiedene schulische Gegenstände gibt und die beim Auftragen bewirkt, dass man in einem Gegenstand für genau 9 Minuten allwissend ist.

Als Endprodukt wird gerade gemeinsam an einer Internet-Zeitschrift gearbeitet, in der die wichtigsten Schritte und Produkte des Projekts zu sehen sein werden.

Vorösterlicher Gottesdienst

Am 12. April fanden die Vorbereitungen auf das hohe Osterfest mit der Feier der Eucharistie ihren Abschluss. So spannte sich der Bogen von der Auflegung des Aschenkreuzes zu Beginn der 40tägigen Fastenzeit am Aschermittwoch, über die Schulbeichte in der vergangen Woche hin zum heutigen Schulgottesdienst. Das katholische Religionsteam wünscht eine besinnliche Karwoche und ein gesegnetes Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus!

Business Week der 6. Klassen

Das Projekt „Maroltinger Business Week“ ist für das Jahr 2019 vollzogen. In den Tagen vom 11.02. – 15.02. hatten alle Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse die Gelegenheit in einen Beruf ihrer Wahl hineinzuschnuppern. Die Bereiche Medizin, Forschung, Management, Bankwesen, Werbung oder Architektur sind nur ein Bruchteil der Branchen, in welchen wir vertreten waren. Alle Betriebe hier wiederzugeben würde jedoch den Rahmen dieses Berichts sprengen. Doch ganz gleich, in welchem Beruf geschnuppert wurde, das Feedback war durchwegs positiv, wir haben viele neue Eindrücke gewonnen und sind an den Erfahrungen dieser Woche gewachsen.

Den krönenden Abschluss unseres Projekts bildete die Präsentation am 13. März, bei der einige Schülerinnen und Schüler vor den 5. Klassen, Lehrerinnen und Lehrern, Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Eltern und Ehrengästen von ihren Kenntnissen berichten durften. Weiters wurde ein Buffet mit vielen Leckereien organisiert, dessen Erlös einem karitativem Zweck zugutekommt. Dank den zwei tollen Moderatoren, den Präsentierenden, der Technik sowie den Fotografen, wurde dieser Vormittag ein voller Erfolg.

Abschließend möchten wir uns, stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse, auch bei Frau Professor Grünsteidl-Sazel und Frau Professor Wieser bedanken, die uns diesen Einblick in die Berufswelt ermöglicht haben!

Elisabeth Hattinger & Yara Eggenfellner, 6B

Politik goes Maroltinger: Mag. Ulrike Lunacek

Am 14.01.2019 besuchte uns, im Rahmen des im Wahlpflichtfach Geschichte gestarteten Projekts „Maroltinger goes Politik“, die ehemalige Grünen-Politikerin Ulrike Lunacek. In ihrer politischen Karrierelaufbahn bekleidete Frau Lunacek viele Ämter. Sie war Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Klubobfrau-Stellvertreterin des Grünen Klubs im Parlament, Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat und Ko-Vorsitzende der Europäischen Grünen Partei. Weiters Abgeordnete im EU-Parlament, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments sowie Spitzenkandidatin der Grünen bei der Nationalratswahl in Österreich 2017.

Bei so vielen verschiedenen Aufgaben, die Frau Lunacek in ihrem Leben schon hatte, wurden in den knapp 80 Minuten ihrer Anwesenheit auch viele spannende Fragen gestellt.

Frau Lunacek hat beispielsweise beim EU-Beitrittsreferendum 1994 gegen den Beitritt gestimmt, weil sie der Regierung zeigen wollte, dass nicht alle dafür sind und dass es nicht so leicht ist, solch ein großes Vorhaben durchzusetzen. Sie meinte aber, sie sei eigentlich für einen Beitritt gewesen, jedoch war ihr sowieso klar, dass die Abstimmung pro Beitritt ausgeht. Einige Jahre später wurde sie sogar Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, welches nebenbei auch ihr Lieblingsamt war.

Außerdem berichtete sie uns über ihren Einstieg in die Politik, ihre ersten politischen „Erfolge“ oder ihr Outing. Dazu erfuhren wir über Auseinandersetzungen in der Partei, Vertrauensbrüche, sowie ihre Sicht der Nationalratswahl 2017, die ja für die Grünen leider nicht sehr erfolgreich verlaufen ist.

Wir bedanken uns bei Frau Mag. Lunacek für ihren Besuch und die ausführliche Beantwortung unserer Fragen.

Yara Eggenfellner

 

Politik goes Maroltinger: Dr. Erhard Busek

Im Rahmen unseres Projektes „Politik goes Maroltinger“ besuchte uns am 17. Dezember 2018 bereits unser 5. Gast – Dr. Erhard Busek. Bei diesem Projekt bekommt jede Schülerin bzw. jeder Schüler eine ehemalige Politikerin bzw. einen ehemaligen Politiker zugeteilt. Dr. Busek hat sich dazu bereit erklärt, sich von mir interviewen zu lassen.

Dr. Erhard Busek war lange in der Politik tätig und hat viele Ämter bekleidet. Einige davon: ÖVP-Generalsekretär, Landesparteiobmann der Wiener ÖVP, Vizebürgermeister, Vizekanzler, Bundesparteiobmann, Minister für Wissenschaft und Forschung und viele mehr. Heute ist er Vorstandsvorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa.

Der bodenständige Politiker hat uns einige Einblicke in gewisse politische Ämter gewährt, die er bekleidet hat. Dr. Busek hat uns auch noch erzählt, dass einige seiner Gesetze, die er damals durchgesetzt hat, heute noch ihre Gültigkeit haben, wie z.B. die Museumsreform.

Dr. Erhard Busek erzählte uns abschließend, dass der ehemalige Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und er vermutlich keine Freunde mehr werden, er aber mit dem derzeitigen Obmann und Kanzler, Sebastian Kurz, doch einen regen Gedankenaustausch pflegt. Wir danken Dr. Busek sehr für sein Kommen und dass er sich Zeit genommen hat, unsere Fragen zu beantworten.

E.Čajlakovic