Gastvortrag zu InfoOPs/Mediennutzung

Am Mittwoch, dem 15. Juni kam Oberst Stephan Reiner BA, MA vom Institut für Friedensforschung und Konfliktmanagement an der Landesverteidigungsakademie zur Ethikgruppe der 7ABC. In einem Impulsvortrag brachte uns der Forschungs-und Lehroffizier, der an der höchsten Bildungseinrichtung des Bundesheeres tätig ist, zunächst die Bedeutung von Geographie, Wirtschaftskunde und Geschichtswissen als Fundament für die solide Lagebeurteilung näher. In einem zweiten Schritt bekamen wir eine Einführung in die Medienkompetenz der Unterscheidung von Fake-News und Fakten. Dies geschah anhand von Beispielen aus der Coronapandemie, sowie dem aktuellen Kriegsgeschehen in der Ukraine. Schließlich rundete die Frage-Antwort Stunde den Gastauftritt ab, welche sehr auf den Nahen Osten konzentriert war.

Ukraine Hilfe

Seit Montag 7.3. läuft die Hilfsaktion für die Ukraine an unserer Schule. Heute, Dienstag 8.3. konnten die ersten Schachteln mit Hilfsgütern in die Kirche am Familienplatz gebracht werden. Der Dank geht an unsere spendenfreudige Schulgemeinschaft und an unsere katholische Religionsgruppe der 6A, die als “Engerln” fungierten und die Spenden übergeben haben. Die Aktion geht weiter, wir sammeln Hygieneartikel, Batterien und Verbandsmaterial. Die Helferinnen und Helfer haben sich herzlich bedankt, diesen Gruß und Dank dürfen wir auf diesem Wege weitergeben.

Ein Besuch im „Gugelhupf“ am Uni-Campus

Im Wahlpflichtfach Psychologie & Philosophie ging es zum Narrenturm, ein bedeutendes Denkmal zur Geschichte der Krankenversorgung und der Medizin im ausgehenden 18. Jahrhundert.

Der erste Teil der Führung einer Ärztin durch das Alte AKH bot einen Einblick des von Joseph II., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation von 1765 bis 1790, neu gestaltete Wiener Sanitätswesen. Das Invalidenhaus am Alsergrund wurde zum größten und modernsten Krankenhaus Europas umgebaut. Es gab drei öffentliche Anstalten, die eigentliche Krankenanstalt, ein Gebärhaus und eine Irrenanstalt. Den Narrenturm machte der Kaiser aber bald zu seinem Privatprojekt, das er aus eigenen Mitteln finanzierte. Es befindet sich heute die weltweit größte Sammlung pathologischer Präparate (etwa 50.000 Objekte). Der zweite Teil der Führung beinhaltete einen Einblick in die pathologisch-anatomische Sammlung mit zahlreichen Präparaten, Moulagen, Forschung und Entwicklung sowie Wissen über zahlreiche Krankheiten. Dabei kann einem schon schummrig werden.

Beitrag & Fotos von MMag. Wieser

 

 

 

 

eTwinning Projekt “Parole in gioco” mit italienischer Volksschule

Eine Volksschulklasse aus Padua und die 7. Klasse Wahlpflichtfach Italienisch der Maroltingergasse in Wien tun sich zusammen, um sich in italienischer Sprache auf spielerische Art und Weise gegenseitig kennen zu lernen. Bei diesem Projekt war also eine Gruppe 8-9, die andere 16-17 Jahre alt. Dabei spielten die italienischen Kinder die Rolle derjenigen, die als Muttersprachler den österreichischen Jugendlichen bei den sprachlichen Kompetenzen weiterhalfen. Die Volksschulkinder waren wiederum neugierig, die Lebenswelt der österreichischen Jugendlichen kennen zu lernen. Die Kontaktaufnahme der Lehrerinnen erfolgte bei der eTwinning Jahreskonferenz Ende Oktober 2019, wo jedes Jahr mehr als 600 PädagogInnen aus ganz Europa zusammenkommen. Im November begannen wir,  Leaningapps der italienischen Volksschule zu spielen und eigene zu produzieren und so begann die Zusammenarbeit im Twinspace, die mit interaktiven Übungen, wie gegenseitiges Beschreiben, Rätsel usw. für beide Seiten spannend waren und eine motivierende Auseinandersetzung mit dem Lehrstoff bot.

Zum besseren Kennenlernen und da die Beschreibungen von Personen sowieso in unserem Lehrplan vorgesehen waren haben sich die Schüler und Schülerinnen gegenseitig beschrieben. Wir stellten Fotos in den Twinspace und freuten uns auf die schönen italienischen Beschreibungen. Die Wahlpflichtfachgruppe beschrieb natürlich auch die italienischen Kinder. Hier ein Beispiel, wo die Volksschüler Lea und Nadin beschreiben:

Hier haben die Volksschüler*innen unser „Fehlerbild“ bearbeitet und in einem anderen Dokument die Unterschiede schriftlich festgehalten:

Die italienischen Kinder haben alle Unterschiede gefunden!

Nach Ausbruch der Corona-Krise ging es um den Tagesablauf während dieser schwierigen Zeit. Die Partnerschule musste bereits drei Wochen vor uns schließen und so machten wir im Twinspace, unserer gemeinsamen Plattform, weiter und beschrieben uns gegenseitig den Tagesablauf mit Hilfe von Emojis, die die Partnerklasse verschriftlichen sollte. Hier ein Beispiel von Marie und die Beschreibung der Volksschülerin Beatrice.

Das Projekt ist noch nicht zu Ende. Wir sind jetzt im Mai gerade dabei, eine gemeinsame E-Zeitschrift zu erstellen, wo all unsere Aktivitäten chronologisch nachzulesen sein werden. Dabei können alle Beteiligten von zu Hause aus eigene Seiten erstellen und an die Lehrerin schicken. Das Feedback der SchülerInnen zum Projekt: es ist schön, gemeinsam interaktive Übungen zu machen und auch in schwierigen Zeiten über die Grenzen hinweg Spaß zu haben.

Päpstlicher Segen für unsere Schule

In dieser außergewöhnlichen Zeit erreicht uns rechtzeitig vor dem Osterfest, der Segen des Heiligen Vaters. In besonderer Weise gilt das Gebetsgedenken des Papstes den Maturantinnen und Maturanten, die in diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen ihren Schulabschluss anstreben. Ein großes Anliegen war es aber auch, der ganzen Gemeinschaft unserer Schule den Segen des Nachfolgers des Hl. Petrus zu erbitten. Dem päpstlichen Segen erlaubt sich in aller Bescheidenheit mit persönlichen besten Wünschen zum diesjährigen Osterfest das katholische Religionsteam anzuschließen!

Projekt Soziale Arbeitswelt

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder das  Projekt “Soziale Arbeitswelt” in der Woche nach den Semesterferien statt. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen hatten die Gelegenheit in unterschiedlichsten Einrichtungen Erfahrungen zu machen. Die Bandbreite reichte von Seniorenheimen über Kindergärten, von Obdachlosenbetreuungseinrichtungen bis zu integrativen Schulen u.v.m.. Eine Woche tauchten unsere Siebtklassler in eine Welt ein, die ihnen im Regelfall fremd war. Wie die Feedbackrunden eindrücklich zeigten, waren die Erlebnisse höchst unterschiedlich und insgesamt sehr wertvoll. Im Zuge der Präsentation am Mittwoch, dem 4. 3. im Festsaal, konnten die Schülerinen und Schüler unserer 6. Klassen einen Vorgeschmack künftiger Erlebnisse bekommen und sich von dem Mehrwert dieses Projektes überzeugen. Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Projekt wird in Form einer Urkunde bestätigt, welche im Zuge der Maturafeier übergeben werden wird und in den Lebensläufen Aufnahme finden kann. Die Projektwoche stellt einen der vielen Mosaiksteine dar, der nicht in jeder AHS zu erwerben ist und den wir im Kollegium als wichtig für die Bewältigung künftiger Herausforderungen erachten.

Aschermittwoch

Mit dem Aschermittwoch beginnt für knapp 1,5 Milliarden katholischer Christen weltweit die österliche Bußzeit, die auch Fastenzeit genannt wird. Die 40 Tage der Vorbereitung auf Ostern erinnern an das Fasten Jesu in der Wüste vor seinem öffentlichen Wirken und erinnern gleichzeitig u. a. an die 40 Jahre des Exodus, oder an die 40 Tage die Moses am Gottesberg verbrachte, um die 10 Gebote entgegenzunehmen. Mit allen Christen im Geist des Herrn verbunden, begannen auch die Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionsunterrichtes die Quadragesima mit der Feier der Auflegung des Aschenkreuzes. Dieses Zeichen erinnert uns an die Vergänglichkeit des Menschen und der Welt. Don Matteo unser Schulseelsorger wählte die Stelle Mt 6, 1-6.16-18 aus, um uns drei Aspekte dieser geschlossenen liturgischen Zeit näherzubringen: Almosen geben, beten und fasten, sollen als Dienst am Nächsten und an Gott verstanden werden und nicht öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Wandlung des Herzens und die Pflege der Beziehungen zu Gott und unseren Mitmenschen, konnten wir als Gedanken für diese Tage mitnehmen.

dieMaroltinger am größten Wirtschaftskongress für SchülerInnen

Am 13. November 2019 waren alle 7. Klassen bei der Gewinn InfoDay 2019 dabei! Es gab die Gelegenheit sich über weitere Ausbildungsmöglichkeiten nach der Matura zu informieren und mit eventuellen zukünftigen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen. Außerdem standen spannende Vorträge auf dem Programm:

– Foot für Future – How global players set global nutrition trends, Nestlé/Mars Austria/Mondelez

– Börse: Investieren ist ein Marathon und kein Sprint, Wr. Börse

– 5G, Blockchain, Künstliche Intelligenz, Taxidrohnen, Virtual Reality – neue Technologien u. Geschäftsmodelle, IBM

Im Anschluss haben die Vortragenden die “kritischen” Fragen der SchülerInnen beantwortet. Der Vormittag bot einen guten Einblick in die Arbeitswelt.

 

Sieg beim 20.Internationalen Schul-Schachturnier in Arona

Heuer fand das traditionelle Schulschachturnier in Arona statt. Arona ist eine norditalienische Stadt, am Südwest-Ufer des Lago Maggiore gelegen. Am 8. und 9.November 2019 haben sich unsere beiden Schachteams mit Schul-Mannschaften aus Wien, Köln, Venedig und Arona in insgesamt 7 Runden gemessen. Pro Partie hatte jeder Schüler eine Bedenkzeit von 40 Minuten. Da an jedem Tag mehrere Partien gespielt wurden, war somit eine hohe Konzentration über mehrere Stunden notwendig.

Unser U19-Team (Tim Stichlberger, Julian Sölkner, Michael Gurzau, Niels Weber und Felix Kainz) wurde seiner Mitfavoritenrolle gerecht und gewann das Turnier – ohne eine einzige Mannschaftsniederlage. Der Grundstein dafür wurde in der 5.Runde gelegt, als unser Team gegen das sehr starke A-Team des Wiedner Gymnasiums ein Unentschieden erkämpfte. Vor der letzten Runde lagen wir einen halben Punkt in Führung. Somit mussten gegen die Lokalmatadore aus Arona mindestens 3,5 Punkte her, um aus eigener Kraft Turniersieger zu werden. Alle Spieler haben die Nerven bewahrt und dem Druck standgehalten – ein grandioses 4:0 sicherte den ersten Platz vor den Wiednern und den langjährigen Seriensiegern aus Venedig. Zusätzlich konnten Tim und Michael zwei Pokale für ihre hervorragenden Einzelleistungen (die meisten Punkte am Brett 1 bzw. Brett 3) erringen.

Auch unser U15-Team, bestehend aus Jakob Raffelsberger, Philipp Zimmermann, Ferhad Ahmed, Simone Mitterauer und Lilly Miller, haben Turniererfahrung gesammelt und einen soliden Platz im Mittelfeld erspielt. Dabei konnten sie auch das Schachteam unserer Partnerschule AHS Wien-West besiegen, das erstmals an diesem Schul-Schachturnier teilgenommen hat und von Ursula Fraunschiel betreut wird, die davor jahrelang die Maroltinger Schachteams trainiert hat.

Vor dem Turnier hatten wir noch die Möglichkeit Arona zu erkunden. Wir unternahmen auch eine kurze Schiffsfahrt am Lago Maggiore. Und am Heimweg stand noch ein Nachtbesuch in Verona am Programm. Somit konnten unsere Spieler Schüler aus anderen Ländern kennenlernen, wunderschöne italienische Städte besichtigen und die italienische Küche genießen.

Das 21.Internationale Schul-Schachturnier wird im nächsten Jahr in Köln stattfinden. Wir freuen uns schon jetzt auf die Teilnahme und hoffen natürlich auf ähnlich gute Resultate wie heuer!

Mag. Markus Dorn

Qualitätssiegel und 2. Preis für das eTwinning Projekt “Impariamo Insieme”

Die Wahlpflichfachgruppe Italienisch der vorjährigen 6. Klasse bekam den 2. Preis in Österreich, das nationale und das europäische Qualitätssiegel für das Projekt “Impariamo Insieme” verliehen. HIer das Expertenfeedback der österreichischen Nationalagentur:

Experten-Feedback für das Projekt „IMPARIAMO INSIEME-LERNEN WIR GEMEINSAM“

Das Projekt „Impariamo insieme – Lernen wir gemeinsam“ nahm Alltagsthemen zum Anlass für intensive Kommunikation zwischen 16- und 17-jährigen Jugendlichen in Italien und Österreich. Dabei erfolgte die Kommunikation fast durchgehend in der Fremdsprache.

Die Durchführung des Projekts und auch die inhaltliche Auseinandersetzung erfolgte sehr positiv und immer mit Blick auf die Erfüllung der Projektziele . Als herausragend sind auch die durchgeführten Aktivitäten sowie die erstellten Produkte zu bezeichnen (z.B. Videos oder ein E-Magazine). Positiv hervorzuheben ist weiters die Integration des Projekts in den Lehrplan des Fremdsprachenunterrichts im ersten Lernjahr .

Das Projekt war jugendgerecht aufgebaut und behandelte Themen, die mit den zur Verfügung stehenden Sprachmitteln gut bewältigbar sind. Die Jugendlichen in Wien haben erst im September, kurz vor Projektstart mit Italienisch begonnen. Ein derartiges Projekt setzt sehr viel Kreativität voraus, um mit so geringen Kenntnissen dialogisches Schreiben und Sprechen zu ermöglichen.

Der TwinSpace des Projekts ist übersichtlich organisiert und wurde zum gemeinsam Arbeiten eingesetzt (die Schülerinnen und Schüler haben sich auch Nachrichten geschickt). Der Einsatz der neuen Informationstechnologien ist als vielfältig und kreativ zu bezeichnen. Die Schülerinnen und Schüler waren aktiv in die Nutzung der Technologien für Präsentation und Kommunikation involviert.

Eine weitere Stärke des Projekts war die Zusammenarbeit und dabei die direkte Arbeit an gemeinsamen Produkten. Es entsteht jedenfalls hier der Eindruck, dass entsprechend dem Projekttitel gemeinsam gearbeitet und gelernt wurde und das Projekt somit der Idee von eTwinning exzellent entspricht.

Die SchülerInnen des Wahlpflichtfachs Italienisch nehmen ihren Preis entgegen.

 

Europäisches Qualitätssiegel

Nationales Qualitätssiegel