Aktuelles zu Französisch

Information

Qualitätssiegel für das eTwinning Projekt: Esprit Eurêka

Nationales und europäisches Qualitätssiegel für das eTwinning Projekt „ESPRIT EURÊKA – Auf den Spuren der Erfinder und Erfinderinnen“

Die Wahlpflichtfachgruppe Französisch vertiefend (6. bis 8. Klasse) hat für das eTwinning Projekt das nationale, sowie das europäische Qualitätssiegel erhalten. Hier das Expertenfeedback von der österreichischen Nationalagentur, das dies Grunlage für die Auszeichnung war.

Experten-Feedback für das Projekt „ESPRIT EURÊKA – Auf den Spuren der Erfinder und Erfinderinnen“

 Das Projekt „Esprit Eurêka - auf den Spuren der Erfinder und Erfinderinnen“ nahm das Kennenlernen einer sehr weit entfernten Region (La Réunion), die Lebensweise der dortigen Jugendlichen und das Thema Erfindungen zum Anlass für Kommunikation zwischen den Jugendlichen. Dabei erfolgte die Kommunikation in der jeweiligen Fremdsprache, sprich Deutsch bzw. Französisch.

Die Projektdurchführung und die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Projekt erscheinen auf sehr hohem Niveau und klar durchdacht. Die Aktivitäten und Produkte (Wortwolken, E-Magazin, Fotos, Videos, Texte zum Projektthema in der Fremdsprache etc.)  werden genau beschrieben und dargestellt und zeichnen sich durch starke Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern aus. Die Schülerinnen konnten auch ihr Feedback im TwinSpace-Forum abgeben. Die Nachhaltigkeit wird beschrieben und scheint in diesem Fall langfristig sichergestellt, da geplant ist das vorliegende Projekt bzw. die vorliegende Kooperation als Erasmus+ KA2 Projekt fortzusetzen.

Die Kommunikation zwischen den Partnerschulen scheint das ganze Projekt über sehr gut funktioniert zu haben. Es gab einen regelmäßigen Austausch zwischen den Lehrkräften und über die verschiedenen zu erledigenden Aufgaben auch zwischen den Schülerinnen und Schülern der beteiligten Schulen.  Sogar während der unvorhergesehenen Schließung der Schule auf La  Réunion auf Grund von Protesten im Land blieb man weiterhin in Kontakt und eTwinning wurde dazu genutzt, um die österreichische Schule über diese aktuellen Entwicklungen auf La Réunion auf dem Laufenden  zu halten. Die über die Kommunikation hinausgehende Kooperation ist eine große Stärke dieses Projekts. Die Schülerinnen und Schüler wurden durch das Projekt wirklich animiert über die Landesgrenzen hinweg gemeinsam zusammenzuarbeiten.

Die Schülerinnen des vertiefenden Wahlpflichtfachs Französisch nehmen das Qualitätssiegel entgegen.

Europäisches Qualitätssiegel für Esprit Eurêka

Nationales Qualitätssiegel

 

 



eTwinning-Projekt: Esprit Eurêka

Esprit Eurêka – auf den Spuren der Erfinder und Erfinderinnen

Ein französisch-deutsches eTwinning-Projekt

Die Französischgruppe im vertiefenden Wahlpflichtfach in Wien und eine Gruppe von gleichaltrigen Schüler/innen aus La Réunion, die Deutsch lernen, setzen sich gemeinsam in der Fremdsprache und der Muttersprache mit allerlei Erfindungen und typischen Spezialitäten des eigenen und des Partnerlands auseinander. Mit spielerischen Aktivitäten lernen sie sich zunächst gegenseitig kennen und stellen einander verschiedene Aufgaben. Anschließend werden Themen wie moderne Erfindungen, Erfindungen und Spezialitäten des eigenen Landes präsentiert und dabei in gemischten Zweiergruppen gearbeitet. Diese Themen werden mit unterschiedlichen Tools aufbereitet. Es gibt Videos, Wortwolken, Googledocs, Padlets, usw.

Wortwolke der französischen Schüler/innen

Erfindungen der Wiener Schüler/innen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Weihnachtszeit machte unsere Gruppe einen Ausflug in die Wiener Innenstadt, wo wir einerseits mit Fotos und einem Video die weihnachtliche Stimmung auf den Christkindlmärkten einfingen. Andererseits hatten sich die Schüler/innen entweder einzeln, in Zweier- oder Dreiergruppen auf Erfindungen und Spezialitäten vorbereitet, die sie dann an Ort und Stelle präsentierten. So wurde zum Beispiel von Philipp der Erfinder der Schiffsschraube Ressel im Resselpark vorgestellt, von Anna, Julika und Sarah die Sachertorte vor dem Hotel Sacher, von Melike, Petra und Selma die Mannersprezialitäten und von Ben der Christkindlmarkt am Rathausplatz.

Wir schrieben uns dann noch gegenseitig Weihnachtskarten, die leider erst im Jänner ankamen. Trotzdem war die Freude groß.

Während sich die Schulen noch mit diversen Erfindungen im eigenen Land auseinandersetzten (z.B. das Wiener Schnitzel) kam es in Frankreich mit den Gilets Jaunes zu beträchtlichen Unruhen. Wir wussten natürlich von dieser Bewegung, hatten aber keine Ahnung, dass dies auch auf La Réunion zu großen Konsequenzen und Einschnitten führte. So gab es Blockaden, die Supermärkte wurden nicht beliefert und die Schulen waren für viele Schüler/innen und Lehrer/innen nicht erreichbar und für mehrere Wochen gab es keinen Unterricht. Die französische Lehrerin Isabel Baumann machte ein eigenes Padlet zu diesem Thema und ließ ihre Schüler/innen erklären, was sich da abspielte. So konnten wir die Ereignisse hautnah mitverfolgen.

Eine der nächsten Aktivitäten war, in Form von einem Rätsel Erfindungen vorzustellen. Julika, Anna und Sarah haben in einem Video auf Deutsch eine Erfindung (das Kreuzfahrtschiff) umschrieben, die von den Partner/innen erraten werden musste. Das hat den Partnerschüler/innen so gut gefallen, dass sie uns ähnliche Videos auf Französisch schickten, wo wir raten mussten. Wir bekamen auch Videos, in denen Schüler/innen Obstsorten und Pflanzen beschrieben, die bei uns nicht bekannt waren. Auch hier gab es Fragen, die wir beantworteten.

Gegen Ende des Projekts wurden die Schüler/innen zuletzt selbst zum Erfinder/zur Erfinderin und präsentieren sie in fantasievollen Werbevideos. Anna und Sarah erfanden das „Poudre magique“, das aus Zeichnungen Wirklichkeit machen kann. Philipp und Ben einen Stift, den „Easybeam“, der es erlaubt, sich in einem bestimmten Umkreis zu teleportieren und Melika, Petra und Selma erfanden eine „Pommade“, die es für verschiedene schulische Gegenstände gibt und die beim Auftragen bewirkt, dass man in einem Gegenstand für genau 9 Minuten allwissend ist.

Als Endprodukt wird gerade gemeinsam an einer Internet-Zeitschrift gearbeitet, in der die wichtigsten Schritte und Produkte des Projekts zu sehen sein werden.



Qualitätssiegel für Spracheninnovation



Sprachreise der 7. Klassen nach Nizza

Am Sonntag, den 23.9. sind wir am frühen Vormittag vom Flughafen Schwechat in das noch sehr sommerliche Nizza geflogen. Gleich nach unserer Ankunft wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und freundlich in Empfang genommen. Aller Anfang war schwer und so verstanden wir, da sind die Verfasser dieses Textes sich vollkommen sicher, nicht genau was uns unser Gastvater oder unsere Gastmutter am Weg nach Hause auf Französisch sagen wollten. Nachdem es schon circa 18:00 Uhr war, bekamen wir den Rest des Tages frei. Den Abend verbrachten alle gemeinsam am Strand und genossen die Abendsonne.

Gleich am nächsten Tag in der Früh ging es für uns alle in die Sprachschule und wir sprachen auf Französisch mit unserer reizenden Sprachprofessorin Josephine über die Geschichte von Frankreich, aber unter anderem auch über aktuelle Themen. In diesem Kurs, welcher von 9.00 -12:15 Uhr stattfand, verbesserten wir unsere Sprachkenntnisse und lernten dabei auch die französische Kultur kennen.

Jeden Nachmittag machten wir Exkursionen mit Frau Professor Grünsteidl-Sazel und Herrn Professor Engelhardt in bekannte Städte wie Monaco, Eze, und Cannes. Wir besichtigten die Innenstadt von Nizza, das berühmte Casino von Monte Carlo und unser Herr Professor plante auch eine etwas steilere Wanderung in das Bergdorf Eze, was die Gruppe durch die Anstrengung nur noch mehr zusammenschweißte. Wir genossen außerdem die wunderbaren Düfte in einer Parfumerie in Grasse, badeten an den Sandstränden der Côte d’Azur und ließen uns von den Wellen in Nizza treiben. Wir lebten wortwörtlich den französischen Traum.

Der Aufenthalt bei unseren Gastfamilien gestaltete sich als sehr angenehm und aufschlussreich. Zusammenfassend kann man in Bezug auf das Essen bei den Gastfamilien sagen, dass wir noch nie so viel Baguette in einer Woche gegessen hatten. Es war ein Traum.

Die Abende in Nizza verliefen eigentlich immer gleich. Wir trafen uns meist an derselben Strandpassage. Ein weiteres Kriterium war, dass gleich in der Nähe dieser Strandstelle ein McDonalds war, aber dies ist eine andere Geschichte. Am besagten Ort erzählten wir uns von den Ereignissen des Tages und welche französischen Speisen es bei unseren Gasteltern gab.

Zusammenfassend kann man über die Sprachwoche in Nizza sagen, dass sie ein voller Erfolg war, in jederlei Hinsicht. Wir lernten nicht nur in einem französischen Umfeld die Sprache und erkundeten mit unseren Professoren Städte und Landschaften, sondern wir lernten auch uns besser kennen und wuchsen als Gruppe näher zusammen. Ich kann nur jedem empfehlen, so eine wunderbare Erfahrung zu machen und mit seiner Französischklasse auf Sprachreise zu fahren. Um es mit einem Wort auf den Punkt zu bringen, es war „formidable“.

Oscar Haiden, Paul Huemer, Constanze Püspök



Ausflug zur Bücherei Hartlieb und in eine Crêperie

Die Französischgruppe 5.BC hat am 8.3.2018 einen Ausflug in die Bücherei Hartlieb in der Porzellangasse gemacht. Diese Buchhandlung ist auf fremdsprachige und insbesondere auf französische Bücher spezialisiert. Eine der Mitarbeiterinnen ist Französin – sie hat uns geduldig und ausführlich erklärt, wo wir die passende Lektüre finden können.

Vorfreude aufs Lesen

Die SchülerInnen der Französischgruppe haben die Aufgabe, im zweiten Semester ein französisches Buch zu lesen und im Unterricht zu präsentieren. Sie hatten die Möglichkeit, eine passende Lektüre in der Bücherei zu finden, oder in der Schulbibliothek, wo es auch eine gewisse Auswahl von französischen Werken gibt.

 

Nach der Bücherei ging es weiter in die Crêperie in der Schlösselgasse, wo wir entweder süße Crêpes (vorzugsweise mit Nutella und Bananen) oder die salzige Variante Galettes verspeisten. Nach dem Essen schmökerten einige bereits in der französischen Lektüre.

Crêpes und Galettes



Französisch

Französisch - eine lebende Fremdsprache, die besonders in der EU eine wichtige Rolle spielt

Französisch gibt es ab der 3. Klasse im Gymnasium oder ab der 5. Klasse im Realgymnasium bzw. im Gymnasium, wenn in der 3. Klasse Latein gewählt wurde.

Folgende Sprachkompetenzen werden im Laufe der 6 oder 4 Jahre erworben:

  • Sprechen: durch viel Training in Partner und Gruppenarbeit, Rollenspiele und aktive Mitarbeit
  • Hören: mit audiovisuellen Medien, SprachassistentInnen, Musik usw.
  • Lesen: durch Texte im Lehrbuch, Lesen von Kurzgeschichten, Büchern, am Computer usw.
  • Schreiben: Hausübungen, Computerarbeit, kreatives Schreiben usw.

Darüber hinaus sind Einblicke in die Frankophone Welt wichtig!

Denn nicht nur in Frankreich wird Französisch gesprochen, sondern auch in der Schweiz, Belgien, Afrika, Canada, den Überseedepartments (Martinique, La Réunion...) usw. Frankreich verfügt über das größte Netz an Kultureinrichtungen im Ausland, in denen über 750 000 Personen Französischkurse besuchen.

Wichtig für gute Berufschancen:

Französisch ist zugleich Arbeits- und Amtssprache in der UNO, der Europäischen Union, der UNESCO, der NATO und im Internationalen Olympischen Komitee. Französisch ist die Sprache der drei Städte, in denen die europäischen Institutionen ihren Sitz haben: Straßburg, Brüssel und Luxemburg. Französisch ist außerdem die Weltsprache der Gastronomie, der Mode, des Theaters, der bildenden Künste, des Tanzes und der Architektur.

Französisch lernen erleichtern das Erlernen weiterer, inbesondere der romanischen Sprachen: Spanisch (bei uns ab der 5. Klasse möglich), Italienisch (bei uns ab der 6. Klasse im Wahlpflichtfach möglich), Portugiesisch oder Rumänisch.

In der 7. Klasse ist eine Sprachreise möglich.