Aktuelles zu Geschichte

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Am Ende war das Feuer


2c

2e

kurz vor der "Mammutjagd"

endlich Feuer!

Am Wandertag fuhren die 2c und 2e mit ihren Klavos (Prof. Zwinger und  Prof. Andreasch)  und Frau Prof. Presoly nach Asparn an der Zaya. Nach einer informativen Führung  im Urgeschichtsmuseum (von der Altsteinzeit bis zur Eisenzeit) ging es dann in den Park, wo wir viele nachgebauten Behausungen erkundeten, aber auch die Schwierigkeiten des täglichen Lebens nachempfinden konnten. Besonders Spaß machte die "Mammutjagd" mit Speeren. Wie mühevoll es war, Feuer zu machen, durften wir am Ende der Führung erleben.



Die AUSSTELLUNG zum GEDENKJAHR und ERINNERUNGSJAHR 2018

100 Jahre REPUBLIK und 80 Jahre nach dem ANSCHLUSS

In einer Zeit, in der Polen als Mitglied der EU einen Systemwandel vollzieht, „bei dem die bisher mühsam erarbeiteten Grundlagen des demokratischen politischen Systems systematisch beschädigt und teilweise ausgehebelt werden sollen“ (Vgl. Andrzej Kaluza und Julia Röttjer, Deutsches Polen-Institut (Hrsg.):Jahrbuch Polen 2017: Politik. Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2017.) und deshalb unter „politische Beobachtung“ gestellt wurde, in einer Zeit, wo rechts¬populistische Regierungen ein Demokratiekonzept präsentieren, in dem nach dem Motto „WIR sind wir!“ die nationale Identität in Gegensatz zum Universalitätsgedanken der Menschenrechte gebracht wird, ist es von besonderer Bedeutung im Gedenkjahr 2018 die Geschichte der Ersten Republik sichtbar zu machen, denn „ohne Wissen um Geschichte gibt es kein Demokratiebewusstsein und kein Bewusstsein für künftiges Handeln" (Barbara Prammer, Präsidentin des österreichischen Nationalrats 2006-2014)

1918 ist bedeutsam als das Jahr, in dem die Grundlagen unseres demokratischen Systems gelegt wurden, am 12.3.1938 endete die 1. Republik und die Eigenstaatlichkeit Österreichs mit dem Einmarsch der Truppen Hitlerdeutschlands und es begann die dunkle Zeit des NS-Terror¬regimes, in der die jüdische Bevölkerung von „ganz normalen“ Österreicherinnen und Österreichern gejagt und terrorisiert wurde: Als „Reibpartien“ hatten Jüdinnen und Juden die Straßen von den Parolen für ein unabhängiges Österreich zu reinigen. Das Unrechts¬regime des Nationalsozialismus schuf Unrechtsnormen in Gesetzesform, denen der Rechtscharakter z.B. durch willkürliche Versagung der Menschenrechte für die jüdische Bevölkerung abzusprechen ist- und brachte damit das Schlechteste im Menschen zum Vorschein: Diskriminierung, Enteignung jüdischen Besitzes und Aneignung desselben, Vertreibung, Denunziation, industriell organisierter millionenfacher Mord.

 

 

 

 

 

 

Ausschnitte der Schautafeln zur Geschichte Österreichs in der Ersten Republik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Blick auf die Jahre ohne Demokratie zeigt, dass die Demokratie jene Staatsform ist, die dem Individuum die größtmögliche Teilhabe und Freiheit ermöglicht. Eine Demokratie hat die Grundrechte – i.s. garantierte Freiheitsrechte gegenüber dem Staat wie Gleichheit vor dem Gesetz, gleiche Zugänglichkeit zu öffentlichen Ämtern¬ - sowie die Menschenrechte – jene Rechte, die weltweit jedem Menschen aufgrund seines Menschseins zustehen – zu schützen und zu vertreten. Demokratien arbeiten daran, dass alle in einem Staat lebenden Menschen die gleichen Rechte und Pflichten, aber auch die gleichen Möglichkeiten, also Chancengleichheit, haben.

DEMOKRATIE und RECHTSSTAAT sowie
DEMOKRATIE und MENSCHENRECHTE
hängen nicht zufällig, sondern wesensmäßig zusammen!



Exkursion der 4. Klassen nach Mauthausen

Am 12. 3. 2018 unternahmen die 4. Klassen eine Exkursion nach Mauthausen. In Kleingruppen wurden wir von unseren Guides durch das Lager, die Baracken und den Tötungstrakt geführt. Der beklemmende Eindruck und die trübe Atmosphäre wurden durch den zum Teil strömenden Regen noch verstärkt. In Summe war es ein sehr beeindruckender Lehrausgang, der allen die Grausamkeit des NS-Regimes noch einmal vor Augen führte.



"Sind Gesetze für alle da?" Lehrausgang der 2E in die Demokratiewerkstatt

Am 19. Dezember 2017 besuchte die 2E gemeinsam mit Prof. Gauges und Prof. Kreinecker die Demokratiewerkstatt und arbeitet im Rahmen des Workshops „Sind Gesetze für alle da?“ zu folgenden Themen: Wie entstehen in Österreich Gesetze, welche Möglichkeiten haben StaatsbürgerInnen im Rahmen der Demokratie mitzuarbeiten und wie ist die Macht in Österreich verteilt? Als Gesprächspartnerin stand uns die Bundesrätin Daniela Gruber-Pruner zur Verfügung, die unsere vielen Fragen zu diesen Themen geduldig beantwortete. Wie immer wurden wir von den Mitarbeiterinnen der Demokratiewerkstatt hervorragend betreut und am Ende konnten wir das Produkt unseres arbeitsintensiven Vormittags – eine Zeitung – in den Händen halten.



„Ein Denkmal guter Taten“ - Lehrausgang 4E

Am 13. 12. 2017 besuchte die 4E gemeinsam mit Fr. Prof.  Schubert (Deutsch) und Hr. Prof. Gauges (Geschichte) die Eröffnung der Ausstellung „Ein Denkmal guter Taten“ im Nestroyhof. Diese handelt von jüdischen Kindern, die den Holocaust erlebt, zum Teil aber nicht überlebt haben. In ihren Biographien spiegelt sich das Leben dieser Kinder vor dem Holocaust wider, aber auch der Horror und die Angst, die sie empfunden haben, sowie den großen Verlust, den sie schlussendlich ertragen mussten. Untermalt werden diese Texte von Gedichten, Zeichnungen oder selbst erfundenen Spielen dieser Kinder. Besonders beeindruckend war der Vortrag der jüdisch-stämmigen Zeitzeugin Lucia Heilmann, die von 1941 – 1945 von einem Freund der Familie in Wien versteckt wurde und so die Zeit des Nationalsozialismus überleben konnte.



Lehrausgang ins Urgeschichtemuseum in Asparn/Zaya

Am 13. 11. 2017 besuchten die Klassen 2A, 2D, 2E und 2U das Urgeschichtemuseum in Asparn/Zaya. In einer 2-stündigen Führung im Freigelände konnten wir die Behausungen und Lebensumstände in der Urgeschichte hautnah und sehr anschaulich erleben. Besonders viel Spaß machte das "Erlegen" eines Mammuts mit Speeren und das Herstellen von Feuer mit einem Feuerstein.



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