Aktuelles zu Religion

Information

Adventaktion 2020

Liebe SchülerInnen der Maroltingergasse!

Auch 2020 wollen wir uns in einem Adventprojekt für andere engagieren und Menschen helfen, die in einer schwierigen Situation sind. Das Motto unserer Aktion im heurigen Jahr könnte heißen:

 „Hilf mir, es selber zu machen“.

Wir möchten Kinder mit einer weihnachtlichen Schachtel, gefüllt mit Bastelmaterial überraschen.

Das Haus Frida ist ein Mutter-Kind-Haus der Caritas Wien, in dem Mütter mit ihren Kindern ein Zuhause finden, weil sie vorübergehend ohne Wohnung sind.  Manche mussten wegen drohender Gewalt ihre Wohnung verlassen, manche haben ihre Wohnung aus anderen Gründen verloren. (zB. Verlust des Arbeitsplatzes, eine Krankheit, ein Unfall.)

Wie immer treffen die Unsicherheit, die Umstellung und die Angst die Kinder am meisten.

Wir wollen den Kindern, die in diesem Haus Unterschlupf gefunden haben, zu Weihnachten eine sinnvolle Freude machen.

Jedes Kind bekommt ein Packerl, das mit Bastelmaterial gefüllt ist, sodass Kinder und Mütter dadurch eine gut gestaltete Zeit miteinander verbringen können.

Im Haus Frida leben momentan 58 Kinder, davon

17 Kindergartenkinder

34 VolksschülerInnen

7 GymnasiastInnen

In jede Schachtel soll Bastelmaterial im Wert von ca. 15 Euro verpackt werden, das ist:

  • Bastelsets für das passende Alter
  • Buntstifte
  • Bleistifte
  • Filzstifte
  • Radiergummi
  • Bastelfilz
  • Uhu-Stick (bitte kein flüssiger Klebstoff!)
  • Bastelschere für Kinder
  • Bunte Bänder
  • Sticker (sehr beliebt 😉
  • Bunte Pfeifenreiniger etc.
  • Buntes Kartonpapier, Motivpapier

    Vielleicht dazu eine kleine weihnachtliche Süßigkeit. 😉

  • Achtung: große Papierblöcke (A4 und A3) sammeln wir extra!

Dazu ein Billet mit einem Weihnachtswunsch oder ein kleines Brieferl!

Allerdings bekommen wir heuer keine Namen. Gute Ideen gefragt!

Liebe Klassen/Gruppen/SchülerInnen, bitte gebt uns über eure Klassenvorstände oder über eure ReligionslehrerInnen bekannt, für welches Alter ihr ein Packerl bereitstellen wollt.

Packerln bitte bis 15. Dezember im Konferenzzimmer abgeben!

Vielen Dank für euer Engagement!!

Die ReligionlehrerInnen der Maroltingergasse



Wir halten zusammen - Religion verbindet

 

Wir Maroltinger ReligionslehrerInnen beteiligen uns mit unseren SchülerInnen
an der Initiative der Schulämter der verschiedenen Konfessionen und Religionen:

„Wir halten zusammen – Glaube verbindet!“

Dazu gestalten unsere SchülerInnen weiße Stoff-Bänder mit

  •  persönlichen Gedanken,
  • einer Friedensbotschaft,
  • einem religiösen oder spirituellen Satz,
  • Werten, die aus dem eigenen Glauben heraus gelebt werden und die gleichzeitig allgemeine Werte sind, wie Freundschaft, gute Nachbarschaft, Mitmenschlichkeit, Güte, Frieden, Vertrauen, Geschwisterlichkeit, Liebe, Barmherzigkeit, Solidarität über alle Weltanschauungen hinaus ….

diese werden dann im Klassenraum und außen an unserer Schule angebracht, und als interreligiöses Freundschaftsband am Handgelenk getragen.

Friede fängt in unseren Herzen an, in der Achtung vor jedem Menschen, in der Liebe zum Nächsten, im Verzicht auf Diffamierung, in der Überwindung von Angst und  - in der Schule -  in der guten Selbstverständlichkeit, mit der wir in unseren Klassen Kinder und Jugendliche jeder Religion nicht nur akzeptieren, sondern auch als Bereicherung verstehen und miteinander ins Gespräch kommen.

 

Wir setzen ein Zeichen!



Päpstlicher Segen für unsere Schule

In dieser außergewöhnlichen Zeit erreicht uns rechtzeitig vor dem Osterfest, der Segen des Heiligen Vaters. In besonderer Weise gilt das Gebetsgedenken des Papstes den Maturantinnen und Maturanten, die in diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen ihren Schulabschluss anstreben. Ein großes Anliegen war es aber auch, der ganzen Gemeinschaft unserer Schule den Segen des Nachfolgers des Hl. Petrus zu erbitten. Dem päpstlichen Segen erlaubt sich in aller Bescheidenheit mit persönlichen besten Wünschen zum diesjährigen Osterfest das katholische Religionsteam anzuschließen!



Aschermittwoch

Mit dem Aschermittwoch beginnt für knapp 1,5 Milliarden katholischer Christen weltweit die österliche Bußzeit, die auch Fastenzeit genannt wird. Die 40 Tage der Vorbereitung auf Ostern erinnern an das Fasten Jesu in der Wüste vor seinem öffentlichen Wirken und erinnern gleichzeitig u. a. an die 40 Jahre des Exodus, oder an die 40 Tage die Moses am Gottesberg verbrachte, um die 10 Gebote entgegenzunehmen. Mit allen Christen im Geist des Herrn verbunden, begannen auch die Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionsunterrichtes die Quadragesima mit der Feier der Auflegung des Aschenkreuzes. Dieses Zeichen erinnert uns an die Vergänglichkeit des Menschen und der Welt. Don Matteo unser Schulseelsorger wählte die Stelle Mt 6, 1-6.16-18 aus, um uns drei Aspekte dieser geschlossenen liturgischen Zeit näherzubringen: Almosen geben, beten und fasten, sollen als Dienst am Nächsten und an Gott verstanden werden und nicht öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Wandlung des Herzens und die Pflege der Beziehungen zu Gott und unseren Mitmenschen, konnten wir als Gedanken für diese Tage mitnehmen.



Grabpflege zu Allerseelen

Schon zur lieben Tradition geworden, ist die Grabpflege eines Grabes, um das sich niemand mehr kümmert. Um die Verstorbenen nicht dem Vergessen anheim fallen zu lassen, war die katholische Religionsgruppe der 8B am Altottakringer Friedhof und bereitete das Grab für den vor uns liegenden Allerseelentag vor. Während einige von uns dem praktischen Handwerk nachgingen, wurde ein kurzer Wortgottesdienst vorbereitet, mit dem wir der Verstorbenen gedachten. Unser Dank gilt der Friedhofsverwaltung, die uns Material und Blumen kostenfrei zur Verfügung stellte.



Vorösterlicher Gottesdienst

Am 12. April fanden die Vorbereitungen auf das hohe Osterfest mit der Feier der Eucharistie ihren Abschluss. So spannte sich der Bogen von der Auflegung des Aschenkreuzes zu Beginn der 40tägigen Fastenzeit am Aschermittwoch, über die Schulbeichte in der vergangen Woche hin zum heutigen Schulgottesdienst. Das katholische Religionsteam wünscht eine besinnliche Karwoche und ein gesegnetes Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus!



Aschenkreuzgottesdienst

Den Beginn der Fastenzeit begehen katholische Christen am Aschermittwoch. Dieser Tag, der neben dem Karfreitag (Kreuzestod Jesu) ein strenger Fast- und Abstinenztag ist, eröffnet die vierzigtägige Vorbereitungszeit vor Ostern. Fleischspeisen sind untersagt und nur eine einmalige Sättigung ist vorgeschrieben. Die liturgische Farbe violett bringt den Charakter der Zeit der Umkehr und der Besinnung zum Ausdruck. Der Christenmensch ist in dieser Zeit aufgerufen, seine Beziehung zu Gott, zu den Mitmenschen und zu sich selbst zu reflektieren und sich einen Vorsatz zur Verbesserung dieser Verhältnisse vorzunehmen. Die Religionsgruppen der Jahrgänge, die am Mittwoch Religionsunterricht haben, empfingen im Rahmen eines Wortgottesdienstes, den unser Pater Matteo hielt, das Aschenkreuz in der Pfarrkirche Altottakring. Wir wünschen allen eine gesegnete Fastenzeit und reiche geistliche Früchte in der diesjährigen Busszeit, im Blick auf ein fröhliches Hochfest der Auferstehung!



Krippenbesuch in Altottakring

In der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien machten sich Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen auf den Weg zum neugeborenen Jesuskind! Während die auf den Christbaumsammelstellen aufgetürmten Weihnachtsbäume Zeugnis für die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft geben, bedachten wir gemeinsam im Sinne einer geistigen Nachhaltigkeit die Botschaft des Weihnachtsfestes. Mit einer Krippenandacht, dem Hören des Wortes Gottes (Mt 2, 1-12) und dem Singen weihnachtlicher Lieder konnte so der Festkreis harmonisch ausklingen!



Das Weihnachtsevangelium nach Lukas

Mit dem Weihnachtsevangelium nach Lukas in einer Bibelausgabe von 1610 beschäftigte sich die katholische Religionsgruppe der 3 A. Die Klasse hatte großes Interesse am Lesen des Textes der Lutherübersetzung, welcher natürlich noch die Schwierigkeit der Schreibung von "langem" und "kurzem" "S" und die antiquierte Ausdrucksweise, als Herausforderungen aufweist.



Adventsingen

Am Montag, den 17. Dezember sangen unserer 7. Klassen traditionell zu Gunsten des Adventprojektes. Dieses Jahr unterstützen wir den "Roten Anker", eine Einrichtung der Caritas Socialis



Adventprojekt

Religion

Schaue ich hin oder schaue ich weg? Nächstenliebe – wie geht das? Und was glauben Menschen verschiedener Religionen eigentlich? Wo sind Unterschiede – wo Gemeinsamkeiten?
An unserer Schule fördern wir solche und ähnliche Fragen, die sich im Alltag der Schüler und Schülerinnen immer wieder stellen. Die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen und Werten ist uns sehr wichtig. Dies geschieht an unserer Schule im konfessionell gebundenen Religionsunterricht und im Ethikunterricht.
In beiden Fächern wird zum Blick über den Tellerrand eingeladen und das Wissen über die verschiedenen Religionen erweitert. Die Persönlichkeiten und Haltungen der Schülerinnen und Schüler sind gefragt.

Wir sind stolz darauf, dass an unserer Schule der Religionsunterricht überwiegend in den Stundenplan am Vormittag eingebunden ist. Anbieten können wir derzeit katholischen, evangelischen, orthodoxen und islamischen Religionsunterricht. Schülerinnen und Schüler anderer Konfessionen und Religionen besuchen einen Sammelunterricht in anderen Schulen.

Der Religionsunterricht initiiert einige Projekte, die im Schulalltag gut verankert sind. Jedes Jahr beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler im Advent mit einem Projekt, einer Initiative für eine Gruppe hilfsbedürftiger Menschen. Gemeinsam überlegen wir, wie geholfen werden kann. In dieser Zeit wird durch unterschiedliche Aktionen Geld gesammelt, es wird gebacken, gekocht, glasiert, belegt, gesungen und Theaterstücke einstudiert. Der Erlös wird dem gewählten Projekt zur Gänze zur Verfügung gestellt. Mit Unterstützung der Eltern kommen jährlich einige Tausend Euro zusammen. Herzlichen Dank für diese Großzügigkeit!

Auch die Projektwoche Soziale Arbeitswelt wird von den Religionslehrerinnen und Religionslehrern organisiert. Eine Woche lang können die Schüler und Schülerinnen der 7. Klassen in eine soziale Einrichtung hineinschnuppern: Eine ganze Liste an Organisationen steht den Schüler und Schülerinnen zur Wahl. Die Reflexion, ein Austausch des Erlebten und die öffentliche Präsentation runden diese Woche ab.

Der christliche Religionsunterricht lädt viermal im Jahr zum gemeinsamen Gottesdienst ein. Wir beginnen mit dem Segen Gottes ein neues Jahr, feiern Weihnachten und Ostern und gestalten unseren Schulschlussgottesdienst ökumenisch. Bei allen Gottesdiensten sind auch Gäste herzlich willkommen.