eTwinning-Projekt Cari Amici Europei

Ein eTwinning Projekt der 7. und 8. Klassen im Wahlpflichtfach Italienisch

Seit Anfang September gibt es das Projekt "Cari amici europei", in dem 6 Schulen aus 5 Ländern (Österreich, Frankreich, Slowakei, Kroatien, Italien) im virtuellen Klassenzimmer, dem Twinspace miteinander kommunizieren, sich gegenseitig Aufgaben stellen, das eigene Land präsentieren und in unserem Fall auch reelle Begegnungen (Bracciano und Bratislava) stattfanden. Die Italienischschülerinnen und -schüler der 7. und 8. Klassen Wahlpflichtfach Italienisch der Maroltingergasse und weit über 100 Schüler/innen aus Arras, Bracciano, Bratislava, Scandicci und Split, die alle entweder Italienisch lernen oder Italienisch als Muttersprache sprechen, möchten gemeinsam das Schuljahr verbringen und sich gegenseitig entdecken, indem sie sich vorstellen, ihre Stadt und ihre Traditionen präsentieren,  sich gegenseitig Rätsel aufgeben und miteinander Spaß haben.

Da wir im vorigen Jahr den Preis Move2learn-Learn2move vom Oead zugesprochen bekamen (durch ein eTwinning-Projekt mit dem Namen "È vero che...?"), konnten wir Ende September im Laufe einer Italienreise eine Partnerschule, die auch im jetzigen Projekt dabei ist, besuchen.
Eine weitere Begegnung fand im März 2019 statt. Da die Schule aus Bratislava von Wien nicht weit entfernt ist, haben uns 29 Schülerinnen und Schüler und eine Lehrerin und ein Lehrer in Wien besucht, wo sie mit unseren Schülerinnen und Schülern in kleinen Gruppen diverse Aufgaben in der Innenstadt lösen mussten und dabei auf Italienisch kommuniziert haben.
Der "normale" Projektverlauf bestand aber darin, dass alle Schulen auf den Twinspace-Seiten jeweils zu einem bestimmten Thema arbeiteten (zum Beispiel La cultura dei nostri paesi: Quiz e tanto altro), wo zum Beispiel Kroatien einen Kahoot-Quiz zu ihrem Land gemacht hat und die anderen Länder diesen Quiz spielen konnten. Wir haben unter anderem eine Wortwolke mit berühmten österreichischen Personen gemacht, wo die anderen Länder überlegen sollten, wer diese Personen sind usw.

So haben wir seit September das Schuljahr miteinander verbracht, uns Weihnachtsgrüße übermittelt, uns über Hobbies ausgetauscht, unsere Städte präsentiert und kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten entdeckt. Gegen Ende des Projekts wurde eine gemeinsame Internetzeitschrift gestaltet, die noch besser zeigt, was alles gemacht wurde.



eTwinning-Projekt: Esprit Eurêka

Esprit Eurêka – auf den Spuren der Erfinder und Erfinderinnen

Ein französisch-deutsches eTwinning-Projekt

Die Französischgruppe im vertiefenden Wahlpflichtfach in Wien und eine Gruppe von gleichaltrigen Schüler/innen aus La Réunion, die Deutsch lernen, setzen sich gemeinsam in der Fremdsprache und der Muttersprache mit allerlei Erfindungen und typischen Spezialitäten des eigenen und des Partnerlands auseinander. Mit spielerischen Aktivitäten lernen sie sich zunächst gegenseitig kennen und stellen einander verschiedene Aufgaben. Anschließend werden Themen wie moderne Erfindungen, Erfindungen und Spezialitäten des eigenen Landes präsentiert und dabei in gemischten Zweiergruppen gearbeitet. Diese Themen werden mit unterschiedlichen Tools aufbereitet. Es gibt Videos, Wortwolken, Googledocs, Padlets, usw.

Wortwolke der französischen Schüler/innen

Erfindungen der Wiener Schüler/innen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Weihnachtszeit machte unsere Gruppe einen Ausflug in die Wiener Innenstadt, wo wir einerseits mit Fotos und einem Video die weihnachtliche Stimmung auf den Christkindlmärkten einfingen. Andererseits hatten sich die Schüler/innen entweder einzeln, in Zweier- oder Dreiergruppen auf Erfindungen und Spezialitäten vorbereitet, die sie dann an Ort und Stelle präsentierten. So wurde zum Beispiel von Philipp der Erfinder der Schiffsschraube Ressel im Resselpark vorgestellt, von Anna, Julika und Sarah die Sachertorte vor dem Hotel Sacher, von Melike, Petra und Selma die Mannersprezialitäten und von Ben der Christkindlmarkt am Rathausplatz.

Wir schrieben uns dann noch gegenseitig Weihnachtskarten, die leider erst im Jänner ankamen. Trotzdem war die Freude groß.

Während sich die Schulen noch mit diversen Erfindungen im eigenen Land auseinandersetzten (z.B. das Wiener Schnitzel) kam es in Frankreich mit den Gilets Jaunes zu beträchtlichen Unruhen. Wir wussten natürlich von dieser Bewegung, hatten aber keine Ahnung, dass dies auch auf La Réunion zu großen Konsequenzen und Einschnitten führte. So gab es Blockaden, die Supermärkte wurden nicht beliefert und die Schulen waren für viele Schüler/innen und Lehrer/innen nicht erreichbar und für mehrere Wochen gab es keinen Unterricht. Die französische Lehrerin Isabel Baumann machte ein eigenes Padlet zu diesem Thema und ließ ihre Schüler/innen erklären, was sich da abspielte. So konnten wir die Ereignisse hautnah mitverfolgen.

Eine der nächsten Aktivitäten war, in Form von einem Rätsel Erfindungen vorzustellen. Julika, Anna und Sarah haben in einem Video auf Deutsch eine Erfindung (das Kreuzfahrtschiff) umschrieben, die von den Partner/innen erraten werden musste. Das hat den Partnerschüler/innen so gut gefallen, dass sie uns ähnliche Videos auf Französisch schickten, wo wir raten mussten. Wir bekamen auch Videos, in denen Schüler/innen Obstsorten und Pflanzen beschrieben, die bei uns nicht bekannt waren. Auch hier gab es Fragen, die wir beantworteten.

Gegen Ende des Projekts wurden die Schüler/innen zuletzt selbst zum Erfinder/zur Erfinderin und präsentieren sie in fantasievollen Werbevideos. Anna und Sarah erfanden das „Poudre magique“, das aus Zeichnungen Wirklichkeit machen kann. Philipp und Ben einen Stift, den „Easybeam“, der es erlaubt, sich in einem bestimmten Umkreis zu teleportieren und Melika, Petra und Selma erfanden eine „Pommade“, die es für verschiedene schulische Gegenstände gibt und die beim Auftragen bewirkt, dass man in einem Gegenstand für genau 9 Minuten allwissend ist.

Als Endprodukt wird gerade gemeinsam an einer Internet-Zeitschrift gearbeitet, in der die wichtigsten Schritte und Produkte des Projekts zu sehen sein werden.



Pizzakurs in der Pizzeria Marì

Am 5. April war es wieder so weit. Es ist nun schon Tradition, dass die 8. Klassen im Wahlpflichtfach Italienisch in die Pizzeria Marì  im 2. Wiener Gemeindebezirk gehen, um einen kleinen Kurs im Pizzabacken zu machen. Eigentlich schließt die Pizzeria am Nachmittag, doch wenn wir kommen, gibt es eine Ausnahme. Die Besitzerin, Frau Fuchs, hieß uns willkommen und erklärte uns, wie der Betrieb funktioniert. Die Pizzeria existiert nun bereits seit 13 Jahren. Hier gibt es echt neapolitanische Zutaten und neapolitanisches Know-how. Die Zutaten des Pizzateigs klingen einfach: Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Wichtig: KEIN Öl! Doch es kommt auch auf die richtige Temperatur der Zutaten an. Ein neapolitanischer „Pizzaiolo“ namens Salvatore zeigte uns die Küche und erklärte uns zunächst auf Italienisch, wie man den Pizzateig macht und worauf man achten muss. Die Teigbällchen werden jedenfalls schon am Vortag zubereitet und so gelagert, dass sie am nächsten Tag problemlos verarbeitet werden können. Dann sind die Pizze umso bekömmlicher und leichter zu verdauen.

Nach der Einführung in der Küche durften wir mit professioneller Anleitung unsere eigene Pizza machen. Natürlich durften Schürze und Kopfbedeckung nicht fehlen. Wir konnten feststellen, dass beim Profi alles viel leichter aussieht, als es bei uns funktionierte. Wir mussten die Teigbällchen in eine runde Form bringen, mit Tomatensugo, Mozzarella und Basilico  belegen – eine echte Margherita - anschließend auf die Schaufel hieven und dann in den Pizzaofen schieben. Wir waren sehr erstaunt, wie schnell so eine Pizza im Holzofen fertig wird. Und der Geschmack? Einfach köstlich!

Lena, Sophie und Joben

Kathrin e Kathi



Treffen mit eTwinning-Partnerschule aus Bratislava

An einem sonnigen und frühlingshaften Freitagvormittag hat die 7. Klasse des Wahlpflichtfachs Italienisch Besuch von einer Partnerschule aus Bratislava bekommen, die mit uns und drei anderen europäischen Schulen aus Italien, Frankreich und Kroatien am eTwinning-Projekt „Cari amici europei“ ("Liebe europäische Freunde") mitwirkt. Im Rahmen des Projekts tauschen die Italienischlernenden Informationen über ihre Schulen, ihre Stadt, ihren Alltag und ihre Hobbies in Form von kurzen Videos, Rätseln, Bildern untereinander aus.

An besagtem Freitag konnten wir den digitalen Twinspace für einen Vormittag lange verlassen und unsere Projektpartner*innen uns auf persönlichem Wege kennen lernen.
Die Schüler*innen wurden im Vorfeld in Kleingruppen eingeteilt, wobei jeweils 2-3 Schüler*innen aus Wien die Funktion von Buddies übernommen und sich 6-7 Schüler*innen aus Bratislava angeschlossen haben. In diesen Kleingruppen mussten die Schüler*innen 12 Challenges in der Wiener Innenstadt absolvieren. Die Aufgaben reichten von „Findet italienische Touristen und führt ein kleines Interview mit ihnen!“ (Woher kommen sie? Wie gefällt ihnen Wien? Waren sie schon mal in Bratislava? usw.) oder „Findet eine Straße mit einem italienischen Namen!“ „Wer kann die meisten italienischen Lokale finden?“ etc.
Zur Dokumentation mussten die Schüler*innen Videos, Fotos oder Audioaufnahmen machen.

Mit dem Aufgabenblatt und guter Laune ausgerüstet, haben sich die Kleingruppen für 2 Stunden durch die Innenstadt begeben, um diese im Rahmen der Challenges zu erkunden und Neues zu entdecken. Auch die Lehrer*innen hatten Gelegenheit, sich bei caffè und cornetti über den Italienischunterricht und eTwinning-Projekte auszutauschen.


Nach einem aufregenden Vormittag, an dem wir viele Kilometer gegangen, viel Sonne getankt und viel Italienisch gesprochen haben, wurden unsere Besucher*innen am Stephansplatz verabschiedet, bevor sie die Rückreise nach Bratislava angetreten haben.

 

 



eTwinning Projekt 6. Klasse WPF Impariamo insieme - Lernen wir gemeinsam

Die 6. Klasse Wahlpflichtfach Italienisch der Maroltingergasse und eine Gruppe von gleichaltrigen Schüler/innen aus Lucca, die Deutsch lernen, möchten gemeinsam die Fremdsprache lernen, indem sie sich gegenseitig Aufgaben stellen, Rätsel machen, ihre Stadt präsentieren und miteinander Spaß haben.

Unser Logo

Im Oktober 2018 haben wir unser virtuelles Klassenzimmer, den Twinspace bekommen. Dort haben die Schüler/innen im Mitgliederbereich in beiden Sprachen mit ein paar kurzen Sätzen Kontakt aufgenommen, anschließend wurden in den verschiedenen Seiten Themen, die für beide Gruppen passen und interessant waren, in unterschiedlicher Art bearbeitet und für die Partnergruppe Aufgaben erstellt. Die Aufgaben konnten in Form von Videos, Learning Apps oder einfach in den Seiten verpackt sein. Wichtig war, dass sie abwechslungsreich waren und den jeweiligen Partnerschüler/innen eine motivierende Auseinandersetzung in der Fremdsprache boten.

Il gruppo di Lucca

Unsere Aktivitäten: Nach verschiedenen Aktivitäten der Präsentationen, haben wir zum Thema Schulalltag verschiedene Gegenstände präsentiert. Die Gruppe aus Lucca hat für uns verschiedene Learning App Aktivitäten produziert, wo wir Fotos von Schulutensilien mit einer akustischen oder Textbeschreibung zusammen führen mussten.

Kimi, Judith und Marie haben nach dem "Vorbild" der Videotags, die man in Youtube findet, ein Ähnliches auf Deutsch gemacht und für die Partnerschüler/innen zusätzliche Fragen zum Inhalt gestellt.

Cosa c'é nel mio zaino?

 

 

 

 

 

 

 

In der Weihnachtszeit haben wir einen Spaziergang durch die Innenstadt gemacht und dabei in einem Video einige wichtige Sehenswürdigkeiten festgehalten. Dazu haben die österreichischen Schüler/innen natürlich ihre Texte auf Italienisch einstudieren müssen! Wir haben unserer Partnergruppe ein paar kleine Geschenke geschickt und Weihnachtsgrüße. Die Freude war groß, als ein Weihnachtspackerl aus Lucca kam!

Al centro di Vienna

Christkindlmarkt Rathausplatz

Auguri di Natale

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema Hobbies haben die Schüler/innen ihre Vorlieben in das Forum gepostet. Danach haben wir länderübergreifende Paare gebildet. Jede/r musste in der Fremdsprache einen Brief zu den eigenen Hobbies schreiben und anschließend haben die Schüler/innen als Muttersprachler die Texte ihrer Partner/innen verbessert.

Dann ging es um italienische und deutschsprachige Lieder die wir uns gegenseitig vorgeschlagen haben. Dabei sind wir draufgekommen, dass zwar die italienischen Jugendlichen viel italienische Musik hören, unsere Schüler in Österreich jedoch selten deutschsprachige Lieder. Trotzdem sind dann nocht einige brauchbare Ratschläge gekommen. Wir haben jedenfalls einige neue italienische Lieder kennengelernt.

Im Moment sind wir dabei, das Schulhaus vorzustellen und in ein Video zu verpacken. Am Ende des Projekts  im Mai 2019 wird es dann noch ein E-Magazin geben, das unsere Aktivitäten chronologisch zeigen wird.

Weihnachtsgeschenke aus Lucca

Unsere Geschenke für Lucca

 



Politik goes Maroltinger: Mag. Ulrike Lunacek

Am 14.01.2019 besuchte uns, im Rahmen des im Wahlpflichtfach Geschichte gestarteten Projekts „Maroltinger goes Politik“, die ehemalige Grünen-Politikerin Ulrike Lunacek. In ihrer politischen Karrierelaufbahn bekleidete Frau Lunacek viele Ämter. Sie war Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Klubobfrau-Stellvertreterin des Grünen Klubs im Parlament, Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat und Ko-Vorsitzende der Europäischen Grünen Partei. Weiters Abgeordnete im EU-Parlament, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments sowie Spitzenkandidatin der Grünen bei der Nationalratswahl in Österreich 2017.

Bei so vielen verschiedenen Aufgaben, die Frau Lunacek in ihrem Leben schon hatte, wurden in den knapp 80 Minuten ihrer Anwesenheit auch viele spannende Fragen gestellt.

Frau Lunacek hat beispielsweise beim EU-Beitrittsreferendum 1994 gegen den Beitritt gestimmt, weil sie der Regierung zeigen wollte, dass nicht alle dafür sind und dass es nicht so leicht ist, solch ein großes Vorhaben durchzusetzen. Sie meinte aber, sie sei eigentlich für einen Beitritt gewesen, jedoch war ihr sowieso klar, dass die Abstimmung pro Beitritt ausgeht. Einige Jahre später wurde sie sogar Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, welches nebenbei auch ihr Lieblingsamt war.

Außerdem berichtete sie uns über ihren Einstieg in die Politik, ihre ersten politischen „Erfolge“ oder ihr Outing. Dazu erfuhren wir über Auseinandersetzungen in der Partei, Vertrauensbrüche, sowie ihre Sicht der Nationalratswahl 2017, die ja für die Grünen leider nicht sehr erfolgreich verlaufen ist.

Wir bedanken uns bei Frau Mag. Lunacek für ihren Besuch und die ausführliche Beantwortung unserer Fragen.

Yara Eggenfellner

 



Politik goes Maroltinger: Dr. Erhard Busek

Im Rahmen unseres Projektes „Politik goes Maroltinger“ besuchte uns am 17. Dezember 2018 bereits unser 5. Gast - Dr. Erhard Busek. Bei diesem Projekt bekommt jede Schülerin bzw. jeder Schüler eine ehemalige Politikerin bzw. einen ehemaligen Politiker zugeteilt. Dr. Busek hat sich dazu bereit erklärt, sich von mir interviewen zu lassen.

Dr. Erhard Busek war lange in der Politik tätig und hat viele Ämter bekleidet. Einige davon: ÖVP-Generalsekretär, Landesparteiobmann der Wiener ÖVP, Vizebürgermeister, Vizekanzler, Bundesparteiobmann, Minister für Wissenschaft und Forschung und viele mehr. Heute ist er Vorstandsvorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa.

Der bodenständige Politiker hat uns einige Einblicke in gewisse politische Ämter gewährt, die er bekleidet hat. Dr. Busek hat uns auch noch erzählt, dass einige seiner Gesetze, die er damals durchgesetzt hat, heute noch ihre Gültigkeit haben, wie z.B. die Museumsreform.

Dr. Erhard Busek erzählte uns abschließend, dass der ehemalige Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und er vermutlich keine Freunde mehr werden, er aber mit dem derzeitigen Obmann und Kanzler, Sebastian Kurz, doch einen regen Gedankenaustausch pflegt. Wir danken Dr. Busek sehr für sein Kommen und dass er sich Zeit genommen hat, unsere Fragen zu beantworten.

E.Čajlakovic

 



Politik goes Maroltinger: Dr. Andreas Khol

Im Rahmen des Projekts „Politik goes Maroltinger“ im Wahlpflichtfach Geschichte besuchte uns am 10.12.2018 der ehemalige ÖVP-Politiker Dr. Andreas Khol im GRG16 Maroltingergasse. Ich hatte dabei die Gelegenheit, ihm Fragen sowohl über seine politische Karriere, als auch über sein Privatleben zu stellen.

Dr. Andreas Khol bekleidete einige Ämter während seiner Laufbahn, so war er unter anderem Abgeordneter zum Nationalrat, Klubobmann der ÖVP und sogar Nationalratspräsident. Zuletzt war er Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes.

Herr Dr. Khol beantwortete die ihm gestellten Fragen, die sich auch um mehr oder weniger unangenehme Geschehnisse drehten, wie etwa die verlorene Bundespräsidentenwahl 2016. Er erzählte aber auch, dass er immer noch von aktiven Politikern oft telefonisch um Rat gefragt wird, er sich aber mit öffentlichen Bemerkungen zurückhalte. Alles in allem  bemühte er sich, seine politische Laufbahn interessierten Schülerinnen und Schülern schildern zu können.

Wir danken Herrn Dr. Andreas Khol dafür, dass er sich die Zeit genommen hat, jungen Schülerinnen und Schülern die Politik etwas näher zu bringen.

Jakob Wächter



Projekt alternative Mobilität

Ein Projekt des Science Center Networks

Konzeptentwicklung für alternative Mobilität mit Präsentation auf der Mobilitätsmesse!

Projektentwicklung in der Klasse:

Präsentation auf der Messe - mit Feedback von Experten_innen!:

... und auch noch der selbstfahrende Bus:



Mit eTwinning Preis nach Italien

Mit Hilfe eines eTwinning Projekts, welches das nationale und europäische Qualitätssiegel erhalten hat, haben drei Schulen in Österreich den Move2Learn – Learn2Move Preis gewonnen. Die Maroltingergasse war eine von diesen drei Schulen und da es sich um ein Italienischprojekt handelte, bekamen wir die Möglichkeit, zwei Partnerschulen (Bracciano und Taranto) zu besuchen. Die Flüge Wien – Rom anschließend Rom – Bari und zuletzt Bari – Wien wurden von der EU-Organisation Move2Learn-Learn2Move für unsere Gruppe, bestehend aus sieben Schülerinnen und zwei Schülern der heurigen 8. Klassen und zwei Begleitlehrerinnen bezahlt.

Während dieser neuntägigen Reise vom 22.9. bis 30.9.2018 hatten wir ein dichtes kulturelles und sprachintensives Programm. Wir genossen 4 Tage in Tivoli, eine hübsche Stadt, wo nicht nur die Villa Adriana und die Villa d’Este ein absolutes Highlight sind. Einen Tag verbrachten wir in Rom, wo auch abertausende andere Touristen die gleiche Idee hatten...

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch der Schule in Bracciano, das „Liceo Statale Ignazio Vian“.  Frau Direktor Chimienti begrüßte uns sehr herzlich und gemeinsam mit den Professoresse Françoise Altamura, Franca Finelli und Irene Teodori wurden unsere 7 Schülerinnen und 2 Schüler in zwei verschiedene Klassen geführt und konnten dort zwei Stunden lang Mathematik, Englisch und Sport mitverfolgen bzw. dort mitmachen. Eine italienische Schülergruppe wird im April nach Wien kommen. Möglicherweise wird es dann ein Wiedersehen geben.

Dann ging unsere Reise weiter in den Süden. In Taranto, wo gerade ein Film gedreht wurde, („6 Underground“) begrüßte uns ein mächtiger Wind, die Tramontana.  Insgesamt konnten wir uns aber nicht über das Wetter beklagen, es war durchwegs sonnig und bedeutend wärmer als in Wien. Auch in Taranto verbrachten wir vier Tage.

Gleich zu Beginn unseres Aufenthalts  gingen wir in die Schule „Liceo Statale Aristosseno“, wo wir eine Deutschklasse besuchten. Natürlich stand zunächst auch die Begrüßung mit dem Herrn Direktor Marzo am Programm, der die Wichtigkeit von Schüleraustauschinitiativen betonte. Die italienischen

Schülerinnen und Schüler machten nicht nur in der Schule ein paar deutsch-italienische Aktivitäten, sie begleiteten unsere Gruppe gemeinsam mit Professoressa Ornella Stasi ins Zentrum von Taranto, zeigten uns den Dom und gaben und anschließend hilfreiche Tipps.

Zum weiteren Besichtigungsprogramm zählte auch noch das Castello Aragonese in Taranto,  wo es Gratisführungen bis 3 Uhr früh gibt, die Stadt Lecce und Bari am Abflugtag.

Kulinarisch haben wir natürlich die wichtigsten lokalen Speisen ausprobiert. Zum Frühstück gab es immer Cappuccino (oder Tee) mit einem Cornetto (Das ist kein Eis! Ein Croissant gefüllt mit Vanille, Schokolade oder anderen Köstlichkeiten). Pizza und jede Art von Pasta begleiteten uns täglich (besonders gefragt die Pizza Diavola!)  und so nebenbei gab es natürlich jede Menge Gelati! Che bello!