Aktuelles zu Philosophie

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Ausflug in den Narrenturm und das moving freud-Museum

Am 6.5.2019 besuchte die 7B im Rahmen des Psychologieunterrichts die pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm auf dem Gelände des heutigen Uni-Campus. Die Sammlung wurde im Jahre 1796 gegründet und gilt mit etwa 50 000 Objekten heute als weltweit größte Sammlung pathologischer Präparate.
Eine Stunde lang wurden wird von einem Medizinstudenten durch die Ausstellung geführt, wo wir uns anhand der zahlreichen Präparate und Moulagen Wissen über vielfältigste Krankheiten und medizinische Kuriositäten aneignen konnten.

Danach sind wir in die unweit gelegene Berggasse gewandert, wo wir abschließend das moving freud-Museum besuchten. Das ursprüngliche Sigmund Freud-Museum in der Berggasse 19 befand sich zum Zeitpunkt unseres Besuches noch im Umbau, weshalb wir unsere Kenntnisse über Freud in der kleineren Ausstellung in der Berggasse 13 erweitert haben. Einen Blick auf die berühmt-berüchtigte rote Couch aus Freuds Praxis und andere Originale konnten wir trotz der Renovierung werfen.
Ein spannender Ausflug, auf dem wir die Geschichte der Psychiatrie in Wien und das Leben und Wirken Sigmund Freuds erkundet haben.



Psychologie und Philosophie: Allgemeine Information & Ergänzungen

Im Mittelpunkt der Bearbeitung steht der „Mensch als solches“. Im Unterricht werden dazu verschiedene theoretische Konzepte vermittelt. Diverse Erkenntnisse der Psychologie und auch Philosophie allgemein, dienen der grundlegenden Orientierung für Schülerinnen und Schüler.

Im Fokus stehen immer auch die Reflexion des persönliche Erlebens, Denkens und Verhaltens, welche Grundlagen unserer Subjektivität sind und somit die Bedingung der Möglichkeit die „Welt als solche“ und unsere Mitmenschen zu begreifen.

Interessante Ergänzungen zum regulären Unterricht sollen das Erarbeitete und Gelernte mit nachhaltigem Erleben bereichern.

Nachstehend einige Beispiele:

Kooperation Schule - Universität:

Auch in diesem Schuljahr konnte am GRG16 wieder das „Mind the Mind“- Projekt durchgeführt werden. Thema war wiederum die immer noch existierende“ Stigmatisierung von Personen mit psychischer Erkrankung“ in der Gesellschaft.  Die SchülerInnen mehrerer Klassen  wurden von Psychologie-StudentInnen der Universität Wien für eine Evaluation der letztjährigen Zusammenarbeit angefragt. Dieses Mal hat die 7A (Prof. Grafinger)  den „Workshop“ absolviert und konnte sich dabei auf vielschichtige Art und Weise (interaktives Material, Rollenspiele, Diskussion) erlebnisnahe in die Materie einarbeiten. Im Wesentlichen wurden unreflektierte Mythen und Annahmen zu div. psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, Autismus, ADHS, Ess-Störungen und Angststörungen dargestellt und besprochen, wobei die Bewusstmachung der je eigenen Haltung im Mittelpunkt stand. Die SchülerInnen wurden angeregt, sich auf Grundlage gesicherten Faktenmaterials neue Positionen zu überlegen. Die begleitend durchgeführte Erhebung von Erwartungen sowie auch Ergebnissen des Arbeitsprozesses (mittels Prä- und Post-Fragebogen) führte dazu, dass den TeilnehmerInnen auch Einblick in einfache Techniken angewandten psychologisch-wissenschaftlichen Arbeitens nähergebracht werden konnte.

                

 

 

 

Diese, vom EFPSA (Dachverband der europäischen Psychologie-StudentInnen) konzipierte Veranstaltung eignet sich hervorragend zur Aneignung von Kompetenzen im Fach Psychologie und ist eine sinnvolle Ergänzung zum Regelunterricht. Die konkreten Übungen sind außerdem hilfreich bei der Wahrnehmung von problematischen Kontakten im Alltag und dem Erleben der eigenen Gefühle dazu. Die oft schwierige soziale Interaktion mit Betroffenen wird dadurch auf neue Weise ermöglicht.

Spür deine Welt mit anderen Sinnen – Die 7A im „Dialog im Dunkeln“

Die Welt ist voller Eindrücke und neuer Reize, die ständig auf uns wirken und uns beeinflussen. Voraussetzung dafür ist die Wahrnehmung dieser. Die Subjektivität der Wahrnehmung und ihre Störungsanfälligkeit waren Thema im Psychologieunterricht der 7A. Menschen nehmen ihre Umwelt über ihre Sinne war, wobei vor allem die visuelle Wahrnehmung eine enorm wichtige Rolle spielt. Im Alltag verlassen wir uns größtenteils auf unseren Sehsinn, doch was passiert, wenn eben dieser nicht verfügbar ist und wir uns auf unsere anderen Sinne verlassen müssen?

Am 8. November 2017 gingen wir, die 7A, gemeinsam mit unserer Psychologieprofessorin Prof. Grafinger spät nachmittags zum „Dialog im Dunkeln“ im ersten Bezirk. Dort wurden wir in zwei Gruppen geteilt und von blinden Menschen durch mehrere komplett abgedunkelte Räume geführt. Man konnte nicht einmal die Hand vor den Augen sehen und sollte sich mit Hilfe von Anweisungen, Blindenstöcken, Leisten an der Wand und mit den restlichen Sinnen orientieren. - Elisabeth Lutonsky

 

„Da ich schon einmal dort war, war es für mich sicher etwas einfacher, da ich wusste was auf mich zukommt. Es war eine Erfahrung, die man einmal machen sollte, da es nicht unser normaler Alltag ist, sondern etwas Spezielles und eine Herausforderung.“  - Melanie Gabler

 

„Der Dialog im Dunkeln ermöglichte uns zu erfahren, wie es ist, nur mit 4 Sinnen den Alltag zu meisten. Es war eine sehr aufregende und ungewohnte Situation, welche wir – obwohl mit ein paar Komplikationen- gut meisterten.“
- Ines Morawek / Katharina Klinger

 

„Für mich war es eine tolle Erfahrung heraus zu finden, wie es für blinde Menschen sein muss. Es ist aber schon auch etwas anderes, nichts zu sehen und nur durch erfühlen und ertasten sich zu orientieren. Für blinde Menschen muss es am Anfang sehr schlimm sein, sich zurecht zu finden.“ - Kathrin Jakl

 

„Die Exkursion zum Dialog im Dunkeln war für mich eine Bereicherung meines Wissens, da man Einblick in die Welt ohne Augen hatte und lernen konnte, seine anderen Sinne intensiver einzusetzen, so zum Beispiel das Hören.“
- Kevin Laitner

 

„Es war sehr interessant die Welt aus den Augen einer blinden Person zu sehen. Ich könnte er mir nicht vorstellen jeden Tag nichts zu sehen.“ - Katharina Schicker

 

Ich danke allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, sowie allen unterstützenden Kolleginnen und Kollegen für ihr Interesse und die gute Zusammenarbeit.

Mag. Herwig Felsberger (Fachkoordination PuP)



Die 7.Klassen im Narrenturm

Am 7.6.2018 besuchten alle 7.Klassen im Rahmen des Psychologieunterrichtes die größte pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm. Die 1796 gegründete Sammlung gilt heute als weltweit umfassendste! Die einstündige Führung, geleitet durch Medizinstudenten, war aufschlussreich und interessant, einigen raubte es jedoch so sehr den Atem, dass die Ohnmacht nahe war.
Im Anschluss daran ging es in das Sigmund Freud Museum in der Berggasse. Ein gelungener Ausflug und ein perfekter Abschluss des Psychologieunterrichtes.



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